Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Spätsommer/Gedanken

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Wer die Vergangenheit liebt, der liebt eigentlich das Leben. 
Die Gegenwart bleibt flüchtig, selbst wenn ihre Fülle sie ewig
erscheinen läßt. Liebt man das Leben, so liebt man die Vergangenheit,
denn die Eindrücke der Gegenwart bestehen in der Erinnerung fort.

Jean Paul




Unaufhaltsam zeigt Natur und Garten, dass der Sommer sich dem Ende zuneigt. Es ist stets eine besonders poetische Stimmung mit dem tiefen Impuls, das alles so lange wie möglich auszukosten. Die unterste Fotografie stammt von einer Herbstreise ins Engadin und spiegelt eben auch diese Atmosphäre für mich perfekt. Ich hoffe, Ihr hattet einen guten Start in den September und wünsche Euch ein wunderbares Wochenende.

Alles Liebe,

isabella 





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in them

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Be faithful in small things 
because it is in them 
that your strength lies. 

Mother Teresa


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mein Norden - Willkommen Juli

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Juli

Brütend über Ährenfeldern
Liegt der Sonne goldner Glast,
Und am kühlen Weiher träumend
Hält die sieb'nte Schwester Rast.

Sinnend blicken ihre Augen
In die unbewegte Flut,
Mit dem Fächer kühlt sie leise
Ihrer Wangen heiße Glut.

Leer sind ihre schlanken Hände,
All ihr Reichtum ausgestreut,
Und sie harrt des Erntesegens,
Den das Jahr der Menschheit beut.

Auf den Wiesen klingt die Sichel,
Aller Blumen Pracht vergeht,
Wenn Natur mit ihren Früchten
Auf dem Höhepunkte steht.

Ruhvoll reift das Gold der Felder,
Mutter Erdes größter Schatz;
Und der Juli macht der Schwester
Mit der blanken Sichel Platz.


Helene Krüger, 1861 - bis etwa 1940







Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Juli! Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass ich so wenig kommentiere. Aber wir (am Dorfrand wohnend) sind auf das neue digitale Internet umgestellt worden und das bedeutet, dass wir eigentlich gar keinen Download mehr haben und es dauert unendlich lang, bis sich irgendwelche Seiten aufbauen. Kommentieren funktioniert oft überhaupt nicht .... Es tut mir sehr leid. Die Telekom hat genau das Gegenteil versprochen, alles sollte ja viel, viel besser werden. Ob das je so wird, wage ich im Augenblick doch sehr zu bezweifeln. 







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Harmony ...

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I tried to discover, in the rumor of forests and waves, words that other men could not hear, 
and I pricked up my ears to listen to the revelation of their harmony.

― Gustave Flaubert










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summerland - red poppies

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Lichter und Schatten im Wechseltanz
gaukeln über die goldenen Ähren.
Roter Mohn in leuchtendem Glanz
träumt von wundersamen Mären.

Blühendes Leben in weiter Rund'.
Aber tief im Halmengrund
klingt wie Sensenschlag ein Ton:
Morgen schon,
morgen!


Jacob Loewenberg 



I'm sharing with with: I heart Macros and with Inspire me Monday

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sweet ground

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'Tis sweet to know that stocks will stand when we with daisies lie,
that commerce will continue, and trades as briskly fly.


Emily Dickinson, December 10, 1830 - May 15, 1886








I'm linking with:  wordless wednesday and NF Blo-Ma





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open mind




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Wind does not discriminate—it touches everyone, everything.
- Lish McBride


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mein Norden - Sommerwünsche

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Ich möchte gern mich frei bewahren,
Verbergen vor der ganzen Welt,
Auf stillen Flüssen möcht ich fahren,
Bedeckt vom schattgen Wolkenzelt.

Von Sommervögeln übergaukelt,
Der ird'schen Schwere mich entziehn,
Vom reinen Element geschaukelt,
Die schuldbefleckten Menschen fliehn.

Nur selten an das Ufer streifen,
Doch nie entsteigen meinem Kahn,
Nach einer Rosenknospe greifen,
Und wieder ziehn die feuchte Bahn.

Von ferne sehn, wie Herden weiden,
Wie Blumen wachsen immer neu,
Wie Winzerinnen Trauben schneiden,
Wie Schnitter mähn das duft'ge Heu.

Und nichts genießen, als die Helle
Des Lichts, das ewig lauter bleibt,
Und einen Trunk der frischen Welle,
Der nie das Blut geschwinder treibt.



August Graf von Platen Hallermund








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summer land - midst

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I walk without flinching through the burning cathedral of the summer. 
My bank of wild grass is majestic and full of music.
It is a fire that solitude presses against my lips.  

Violette Leduc


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Summer Land, 2

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Sommerabend

Faltenlos sind alle Dinge,
Wie vergessen, leicht und matt.
Heilighoch spült grüner Himmel
Stille Wasser an die Stadt.

Fensterschuster leuchten gläsern.
Bäckerläden warten leer.
Straßenmenschen schreiten staunend
Hinter einem Wunder her.

... Rennt ein kupferroter Kobold
Dächerwärts hinauf, hinab.
Kleine Mädchen fallen schluchzend
Von Laternenstöcken ab.




Alfred Lichtenstein, 1889 - 1914
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summer land - time for music

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I walk without flinching through the burning cathedral of the summer.
My bank of wild grass is majestic and full of music.
It is a fire that solitude presses against my lips. 

by Violette Ledu 




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sommerlich







Je tiefer man die Schöpfung erkennt, um so größere Wunder entdeckt man in ihr. 

Martin Luther 




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Windkinder

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Hörst du, wie um unser Haus
Geht der Wind?
Wein' dir nicht die Augen aus,
Liebes Kind!
Wolke, Wind und Herzensgram
Bald vergeht,
Blauer Himmel wundersam
Drüber steht.
Weine, weine nicht so sehr!
Längst hat Ruh'
Eine, die – 's ist lange her –
Litt wie du.


Paul Keller

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