Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Darum

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Darum

Was freut dich so? Möcht's wissen, mein Herz.
Ach, meint das Herz, das kann ich nicht sagen.
Vielleicht ist's nur allein der März,
Und daß die Bäume nun Knospen tragen,

Und daß die Buben so fröhlich sind
Auf den wiederbesonnten Gassen,
Und daß die Mädel im Frühlingswind
Ihre Zöpfe fliegen lassen,

Und daß die eine dir gestern die Hand
So herzlich gedrückt. Wer will es sagen?
Im Frühling ist alles aus Rand und Band.
Warum? Darum! Nun laß dein Fragen.


Gustav Falke, 1853 - 1916

Bursting Magnolia branches at the lovely park, Berggarten (Mountain Garden) at Hannover. 


I wish you all a nice and hopeful sunny March with freedom, health, love, and many joyful meet again! 
isabella 


Das blaue Band des Frühlings - The blue ribbon of Spring
















Er ist's (Eduard Möricke 1829)

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

It is Spring (Eduard Möricke 1829, translated)

Spring lets her blue ribbon
Flutter in the breeze again;
Sweet, familiar scents
Drift with promise o'er the land.
Violets lie dreaming already,
Soon to be awakened.
—Listen, the sound of a harp,
so faint from so far!
Spring, it is you!
I can hear you coming!














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Wie Sterne von Sternen

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Ob auch die Stunden uns wieder entfernen ...
wir sind immer zusammen im Traum,
wie unter einem aufblühendem Baum.
Wir werden die Worte, die laut sind, verlernen
und von uns reden wie Sterne von Sternen.
Alle lauten Worte verlernen,
wie unter einem aufblühenden Baum.


Rainer Maria Rilke, 1875 - 1926












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zum 225. Geburtstag

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des Dichters Hugo von Hofmannsthal, der sicher nicht nur mich
bis auf den heutigen Tag geprägt und beeinflusst hat



Vorfrühling

Es läuft der Frühlingswind
Durch kahle Alleen,
Seltsame Dinge sind
In seinem Wehn.

Er hat sich gewiegt,
Wo Weinen war,
Und hat sich geschmiegt
In zerrüttetes Haar.

Er schüttelte nieder
Akazienblüten
Und kühlte die Glieder,
Die atmend glühten.

Lippen im Lachen
Hat er berührt,
Die weichen und wachen
Fluren durchspürt.

Er glitt durch die Flöte
Als schluchzender Schrei,
An dämmernder Röte
Flog er vorbei.

Er flog mit Schweigen
Durch flüsternde Zimmer
Und löschte im Neigen
Der Ampel Schimmer.

Es läuft der Frühlingswind
Durch kahle Alleen,
Seltsame Dinge sind
In seinem Wehn.

Durch die glatten
Kahlen Alleen
Treibt sein Wehn
Blasse Schatten.

Und den Duft,
Den er gebracht,
Von wo er gekommen
Seit gestern Nacht.

Hugo von Hofmannsthal


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delight is everywhere

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Des Morgens erhebe ich mich aus meinem Bett und freue mich auf den Reichtum, den mir der neue Tag bringen wird.
Paul Ernst

 
das ist eine Schneekirsche oder Winterkirsche (Prunus subhirtella 'Autumnalis') die bereits in geschützten Lagen ab Dezember blühen können und gefunden habe ich sie auch im Berggarten Hannover. So lässt sich der Winter auch ohne Schnee genießen, mit einer fröhlichen Aussicht auf den kommenden Frühling.

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren strahlenden Sonntag.

isabella
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Windkinder

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Hörst du, wie um unser Haus
Geht der Wind?
Wein' dir nicht die Augen aus,
Liebes Kind!
Wolke, Wind und Herzensgram
Bald vergeht,
Blauer Himmel wundersam
Drüber steht.
Weine, weine nicht so sehr!
Längst hat Ruh'
Eine, die – 's ist lange her –
Litt wie du.


Paul Keller

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