Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Sylt im Reisemonat September



September - unser Lieblingsreisemonat per se. Die gelassene Atmosphäre der Nachsaison hat etwas ungemein Bezauberndes, und so hatten wir uns in jenem Jahr für die Nordseeinsel Sylt entschieden, die sehr nah an der Grenze zu Dänemark liegt.  Der Weg dorthin führt unweigerlich durch Hamburg und dort hat man zwei Durchfahrtsmöglichkeiten: die Elbbrücken (wo viel Verkehr und Baustellen herrschen) oder aber den Elbtunnel, der unter der Elbe hindurchführt, was mir bei der Größe des Flusses jedes Mal ein wenig unheimlich ist




Kaum verladen, zuckelt man gemächlich in Richtung Meer, vorbei an Deichen gesprenkelt mit Schafen, Kühen und Möwen...





...um irgendwann nur noch Meer rechts und links zu sehen, die Halligen am Horizont und den weiten Himmel Norddeutschlands über sich. 






Wir wählen ab Niebüll meistens das Sylt-Shuttle der DB. Das ist eine äußerst entspannte Methode, nach Sylt zu reisen, und man hat das eigene Auto für Inselausflüge dabei. Auf schmalen Schienen ruckelt man mitten durch die Nordsee, die in aller Gelassenheit an einem vorübergleitet. 







Die besten Strände auf Sylt erreicht man über eine sehr hohe Holztreppe, die fast bis in den Himmel hinaufführt. 




Die vor der Kraft der Nordsee schützenden Dünen sind sehr hoch und im September mit herrlichen Rosenbüschen bedeckt, an denen tausende von Hagebutten leuchten. 




The rosehips Fairy

Cool dewy morning,
Blue sky at noon,
White mist at evening,
And large yellow moon;
Blackberries juicyFor staining of lips;
And scarlet, O scarlet,
The Wild Rose Hips!
Gay as a gipsy
All Autumn long,
Here on the hedge-top
This is my song.

by Cicely Mary Barker, Illustrator and Author




Nach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste,
was Gott erschaffen hat, das Meer.

Adalbert Stifter, 1805 - 1868



Dem wollen und können wir gar nicht widersprechen! Da liegt er, der heutige Strand unserer Träume; endlos lang, sonnig und menschenleer. 





Nun ja, zwei, drei sind außer uns schon noch da, aber man spürt deutlich die Nachsaison. Die Strandkörbe werden bereits zum größten Teil in ihre Winterquartiere abtransportiert, wo sie gesäubert und repariert werden und vor allem sturmsicher eingelagert werden. 





Das Licht ist im Spätsommer besonders magisch und wir können uns kaum sattsehen. Auf dem unteren Foto von mir kann man sehr gut die doch beachtliche Höhe der Dünen einschätzen, so winzig, wie die Strandkörbe tief unten wirken. 



 



 



  


So viel Seeluft und Strandlaufen machen hungrig, also ab in eines der vielen guten Fischrestaurants auf Sylt. Hier bekamen wir zum Abendessen auch noch einen wunderbaren Sonnenuntergang dazu serviert. Wunschlos glücklich!! 


𓇼 ⋆。˚ 𓆝⋆。˚ 𓇼




In das weite Meer zu blicken, 

Wird den matten Geist erquicken, 

Und die Brust von Angst befreyn.


Friedrich Wilhelm Gotter, 1746 - 1797


Nun, das sehen wir ganz genauso: Auch wenn wir die Berge lieben, ist und bleibt das Meer ein Herzensort für uns. Wie geht es euch damit? Seid ihr eher Bergtyp oder Meeresmensch?



Aber das völlig unerwartete Highlight stand uns noch bevor: Da wir für die Rückreise ein sehr spät am Abend fahrendes Rückreiseshuttle gebucht hatten, hatte der Abendhimmel eine ganz besondere Überraschung für uns parat.



h
erbstmond...
verwischte spuren
meines alten selbst 
_______

harvest moon...
blurred traces
of my old self


veredit©isabella.kramer26






Da die Aufnahmen von einem fahrenden Zug entstanden sind, kann ich damit sicherlich keine Preise gewinnen. Mir ging es jedoch um die einzigartige Atmosphäre eines Vollmondes über dem Wattenmeer, und wir fanden, es sei pure Magie. 


Habt einen herrlich spätsommerlichen September, mit lieben reiselustigen Grüßen



Isabella




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My North - full moon above the Wadden Sea

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A car train travel from Westerland Sylt to Niebüll is a very comfortable way to enjoy your trip home. You take your car onto the car train in Westerland and relax in your own four walls during the crossing, while the panorama of the Wadden Sea passes by. Only here can you take your hands off the wheel and let your mind wander. During the full moon last September, we had the chance to enjoy this unforgettable experience. Yes, the photo quality is a bit poor; the train is moving, jerking, and lurching, but I love how these impressions turn out, and I hope you like them too.  



blue top and bottom

the full moon of September

follows the train 


veredit©isabella.kramer25



linked with: 

Skywatch Friday - Image-in-Ing - My Corner of the World -  H2O-Thuesday  - Travel Tuesday.




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Mondaufgang und ein Gedicht

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Mondaufgang

In den Wipfeln des Walds,
die starr und schwarz
in den fahlen Dämmerhimmel
gespenstern,
hängt eine große,
glänzende Seifenblase.

Langsam löst sie sich
aus dem Geäst
und schwebt hinauf
in den Äther.

Unten im Dickicht
liegt Pan,
im Munde
ein langes Schilfrohr,
dran noch der Schaum
des nahen Teiches
verkrustet schillert.

Blasen blies er,
der heitere Gott:
die meisten aber
plantzten ihm tückisch.

Nur eine
hielt sich tapfer
und flog hinaus
aus den Kronen.

Da treibt sie schimmernd,
vom Winde getragen,
über die Lande.
Immer höher steigt
die zerbrechliche Kugel.

Pan aber blickt
mit klopfendem Herzen –
verhaltenen Atems –
ihr nach.



Christian Morgenstern, 1871 - 1914



Slowing down after a hectic week with trouble at every corner. Now it's time for nature, cats, and solitude.
Happy weekend, dear friends. 





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Christmas Thoughts - Opening

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Christmas is not as much about opening our presents as opening our hearts. 

 
- Janice Maeditere






Ich wünsche Euch einen besinnlichen und harmonischen 3. Advent.



herzlichst Isabella



Skywatch Friday - Image-in-Ing - My Corner of the World  - ThrougH My Lens



Bäume leuchtend

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The lovely charming and very atmosphere of the Christmas Market of Celle. The town where I live. 


It's five minutes to the end of the Christmas Market today. 


The lovely town hall fo Celle, Lower Saxony - North Germany


Yes, it's the moon!!


Castle Celle - above



Bäume leuchtend

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend.
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend -
Solch ein Fest ist uns bescheret.
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und Her und immer wieder.

Aber, Fürst, wenn dir's begegnet
Und ein Abend so dich segnet,
Dass als Lichter, dass als Flammen
Von dir glänzten all zusammen
Alles, was du ausgerichtet,
Alle, die sich dir verpflichtet:
Mit erhöhten Geistesblicken
Fühltest herrliches Entzücken.

Johann Wolfgang von Goethe 







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Rest

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Clouds come from time to time - and bring to men a chance to rest 
from looking at the moon.


 Bashô, 1643 - 1694












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mein Norden - Nachthimmel

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Nachthimmel und Sternenfall

Der Himmel, groß, voll herrlicher Verhaltung,
in Vorrat Raum, ein Übermaß von Welt.
Und wir, zu ferne für die Ausgestaltung,
zu nahe für die Abkehr hingestellt.

Da fällt ein Stern! Und unser Wunsch an ihn,
bestürzten Aufblicks, dringend angeschlossen:
Was ist begonnen, und was ist verflossen?
Was ist verschuldet? Und was ist verziehn?


Rainer Maria Rilke







for more skies all over the world: Skywatch Friday.

in der Stille der Nacht ...

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… Und wenn du nur auf die Stille der Nacht hörst, wirst du hören … Es ist dein Drängen in dir, die Nacht, die dir gehört, zum Tag zu machen, der ebenso dir gehört.

Khalil Gibran
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springtimes - magic ot the moon

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Phantasus

Hinter blühenden Apfelbaumzweigen
steigt der Mond auf.
Zarte Ranken,
blasse Schatten
zackt sein Schimmer in den Kies.
Lautlos fliegt ein Falter.
Ich wandle wie trunken durch sanftes Licht,
die Fernen flimmern.
Selig silbern blitzt Busch und Gras.
Das Tal verblinkt,
aus weichstem Dunkel,
traumsüß flötend, schluchzend jubelnd,
mein Herz schwillt über,
die Nachtigall!


Hermann Oscar Arno Alfred Holz, 1863 - 1929
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Nächte wie diese

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Du Dunkelheit, aus der ich stamme,
ich liebe dich mehr als die Flamme,
welche die Welt begrenzt,

indem sie glänzt
für irgend einen Kreis,
aus dem heraus kein Wesen von ihr weiß.

Aber die Dunkelheit hält alles an sich:
Gestalten und Flammen, Tiere und mich,
wie sie's errafft,
Menschen und Mächte -

Und es kann sein: eine große Kraft
rührt sich in meiner Nachbarschaft.

Ich glaube an Nächte.

Rainer Maria Rilke, 1875 - 1926


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