Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Rosen und Dichter - Friedrich Nietzsche

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Meine Rosen

Ja! Mein Glück – es will beglücken –,
Alles Glück will ja beglücken!
Wollt ihr meine Rosen pflücken?
Müsst euch bücken und verstecken
Zwischen Fels und Dornenhecken,
Oft die Fingerchen euch lecken!
Denn mein Glück – es liebt das Necken!
Denn mein Glück – es liebt die Tücken! –
Wollt ihr meine Rosen pflücken?


Friedrich Nietzsche, 1844 - 1900











Mir ist zur Mittsommerzeit stets ein wenig wehmütig, neigt sich dann doch die Hauptrosenblüte in unserem Garten ihrem Ende zu. Sicher, da sind nicht wenige Rosen, die durchblühend sind, und ich genieße das sehr, aber dieser WOW-Moment und der unbeschreiblich betörende Duft, der den ganzen Garten füllt, der ist nur im Juni da. 



Ich wünsche euch einen grandiosen Sommer/Winter, liebe Blogger-Freunde rund um die Welt. 

Eure, 

Isabella 



linked with:  Mosaic Monday No. 193 - Floral Friday - Sunday Best #482  

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Mai - ungenaue Geburtstagswünsche

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An Lottchen Krehl

Ich hätte wohl, dein Haar zu zieren,
Ein Kränzchen, auch ein klein Gedicht;
Wie aber? ich will gratulieren,
Und weiß den Tag des Festes nicht!

Wenn ich es gleichwohl nun probierte,
Ich meint es drum nicht minder treu:
Ist's nicht der erste, dritte, vierte,
So feir ich dir den ganzen Mai.

Doch ach, was ist vom Mai zu singen?
Hier ist's noch winterlich bestellt;
Komm, Lottchen, uns den Mai zu bringen,
Dann blühen Garten, Haus und Feld!

Eduard Mörike, 1804 - 1875




Lottchen Krehl kenne ich nun leider nicht, aber da der Mai auch mein Geburtstagsmonat ist, fand ich dieses entzückende Gedicht doch sehr  passend zu Fotografien des wunderschönen Geburtstagsbouquets. Wir sind zurzeit viel unterwegs, so dass ich kaum mit den Postings nachkomme. Aber es werden viele schöne Bilder gemacht, um sie später mit euch zu teilen. 

Liebe maisinnige Grüße


isabella 



linked with: Mosaic Monday No. 187 - Floral Friday - Sunday Best No.480  




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Licht

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Die Seele ist das Licht des Körpers, und die Weisheit ist das Licht der Seele.


Mosche Ibn Latif, 1060 - 1137, Granada





 
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linked with: Floral Friday - Sunday Best  - Jaipur Garden 

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Come gentle Spring!

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"Come, gentle Spring!  Ethereal Mildness!  Come."

-  James Thomson 




Wishing you all a wonderful early spring, dearest friends!

Sincerely yours,


Isabella




linked with: Floral Friday - Sunday Best  

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O schöner Februar!

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Februar 

Ein jeder Tag hat seine Plage;
Hat nun der Monat dreißig Tage,
So ist das Elend klar.

In dir kann man sicher sagen,
Dass man die kleinste Last getragen,
O schöner Februar!


Georg Christian Bernhardi, 1722 - 1789







Und mit dem Ende des Februars starten wir mit voller Vorfreude in den März, den ultimativen Frühlingsmonat. Lass es euch so richtig gut gehen, liebe Freunde!


Eure, 

isabella

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Dahlien auf der Mainau und ein Gedicht

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Im Oktober ist es auf der Insel Mainau besonders schön. Wir waren fast zu allen Jahreszeiten dort und für mich steht eindeutig fest: Der Herbst dort ist einfach magisch. Besonders wenn man das Glück eines solchen sonnigen Herbsttags für seinen Besuch dort erwischt. 





Die Dahlien stehen in voller Blüte und bieten Besuchern
und Insekten nochmals einen ganz besonderen Genuss.





 Der Bodensee spiegelt herrlich den strahlenden Oktoberhimmel
 und wir genießen diese wunderbare Atmosphäre. 






Die gelb' und roten Dahlien spiegeln sich

Die gelb' und roten Dahlien spiegeln sich
Im flachen Wasser, das im Parkgrün glänzt;
Die Luft ist wie das Wasser unbewegt.

Die Seele allen Bäumen längst entwich,
Sie stehen nur noch unbewußt bekränzt;
Das Uferbild sich matt zum Spiegel legt.

Schwertlilienkraut fiel um, sein Grün verblich;
Und von metallnen Wolken eng begrenzt
Ein Stückchen Blau sich wie ein Auge regt,

Ein blauer Blick, der sich zum Wasser schlich.
Manch' Wolke, wie ein Drache wild beschwänzt,
Mit grauem Leib den blauen Fleck durchfegt.

Und unter Wolken treffen Menschen Dich
Denen die Lieb' den Sommer neu ergänzt,
Daß ihn kein Herbst aus ihrem Auge schlägt,
Denen das Leben dann wie nur ein Tag verstrich.


  Max Dauthendey . 1867 - 1918





Hier trifft es nun wahrlich zu, wenn man ein Meer aus Blüten beschreiben will. 







Die Fülle an Dahlien ist schierweg überwältigend und obwohl ich in unserem Garten noch nie welche hatte, liebe ich diese farbenfrohen Blüten seit meinen Kindertagen.







Bei derartig viel Farbenfreude ist es für das Auge schon eine Wohltat, dass die herrlich grünen Rasenflächen ebenso beruhigend wirken wie für die Besucher zur Entspannung einladen. 














Mit dieser sehr schön angelegten Blickachse auf den Schwedenturm (auch im Foto mit den orange-gelben Dahlien zu erkennen) will ich dann doch (obwohl es mir sehr schwer fällt!) mit diesem Post zu einem Ende kommen. Nicht ohne jedoch die Geschichte dieses Turmes zu erwähnen:


Ein Wachturm wie aus dem Märchen 
Ebenfalls Teil der spätmittelalterlichen Befestigungsanlage ist der Wachturm im Südwesten der Insel Mainau. In Gedenken an die Zeit der schwedischen Besetzung der Mainau wird der Turm auch als „Schwedenturm“ bezeichnet. Die Jahreszahl 1588 über der Eingangstür wie auch die Wappen des Deutschen Ordens deuten auf seine Entstehungszeit hin, erbaut ursprünglich vermutlich als Wachtturm Richtung Festland. Die heutige Form mit Helmdach und Holzverschalung stammt aus dem 19. Jahrhundert. Der Schwedenturm kann nicht besichtigt werden.











linked with: Skywatch Friday Travel Tuesday Floral Friday - Mosaic Monday No. 157 








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Erntezeit im Garten und Rilke

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Im Übermaß hat der Sommer uns Blüten im Garten beschert und so habe ich mich wieder einmal an ein geliebtes Projekt gewagt, Blütenkränze zu binden. 






Es war einfacher, als gedacht und hat sehr viel Freude gemacht. 







Herbsttag


Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.



Rainer Maria Rilke - aus: Das Buch der Bilder








Herrlich entspannend und meditativ war es obendrein und ich hätte glatt noch ein paar machen können. Auf die Art und Weise bekam die liebe Nachbarin auch noch einen. 



So viel Einsatz wurde dann auch prompt mit einen unvergleichlich schönen Sonnenuntergang belohnt. 






verlinkt mit:  Image-in-Ink - Skywatch Friday - Mosaic Monday - Floral Friday




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Rosen und Dichter - Christina Rosetti

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The lily has a smooth stalk,
Will never hurt your hand;
But the rose upon her brier
Is lady of the land.

There’s sweetness in an apple tree,
And profit in the corn;
But lady of all beauty
Is a rose upon a thorn.

When with moss and honey
She tips her bending brier,
And half unfolds her glowing heart,
She sets the world on fire.


Christina Rosetti, 1830 - 1894






Wishing you a wonderful 

Summer Season

full of happiness and good times! 


Happy Spring! 


cordially yours, 

isabella 













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My North - white carpets in the woods

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'Wood Anemone'

 

The wood anemone through dead oak leaves

And in the thickest woods now blooms anew,

And where the green briar and the bramble weaves

Thick clumps o'green, anemones thicker grew,

And weeping flowers in thousands pearled in dew

People the woods and brakes, hid hollows there,

White, yellow and purple-hued the wide wood through.

What pretty drooping weeping flowers they are:

The clipt-frilled leaves, the slender stalk they bear

On which the drooping flower hangs weeping dew,

How beautiful through April time and May

The woods look, filled with wild anemone;

And every little spinney now looks gay

With flowers mid brushwood and the huge oak tree.

 

John Clare (1793-1864)




 



The Wood Anemone (Anemone nemorosa) is a beautiful species that may carpet a deciduous woodland in spring with its beaming star-shaped flowers. It is in fact a key indicator species of ancient woods, pointing to the fact its special habitat has been continually forested for the last 400 years. It's one of the first to bloom in March, taking full advantage of the open canopy and volume of light arriving at the forest floor. Indeed, by May, as the ever-expanding foliage of the forest closes up, the Wood Anemone is finally deprived of light, its flowering over. It seems to display a human trait, appearing happiest when the sun is shining, for its flowers droop gracefully until awakened by the sun's light. This makes it slow-growing in the extreme - it may take a hundred years or more to spread a couple of metres across the woodland floor. Unfortunately for the Wood Anemone its seeds are frequently infertile and it relies on the extension of its rhizomes (modified horizontal underground stems) to promote new growth, though it's highly susceptible to trampling.






Side by side with the wood anemones I have found another beauty. Wood sorrel grows in woods throughout the Lower Saxony and is particularly associated with ancient woodland, as it relies on undisturbed soil. A lover of cool, damp spaces, wood sorrel is one of the few herbs able to grow in the deep shade of conifer plantations. Fresh green clusters of wood sorrel can also be spotted in grasslands, hedgerows and even gardens.







Not only are these forests ancient, but these thousands of flowers are also a paradise for insects and butterflies. We must protect those places. 




Frohe Ostern ЧЕСТИТИ  ВЕЛИКДЕНСКИ  ПРАЗНИЦИ Glædelig påske Happy Easter Hyvää pääsiäistä Joyeuses Pâques Καλό Πάσχα Buona Pasqua Cáisc Shona Daoibh Sretan Uskrs Vrolijk Pasen Gledelig påske oder glad påske Wesołych Świąt Wielkanocnych Feliz Páscoa Paşte fericit С Пасхой Glad påsk Hristos Vaskrse Veselú Veľkú noc Felices Pascuas Veselé Velikonoce Paskalya Bayramınız kutlu olsun Boldog Húsvéti Ünnepeket


das wünsche ich Euch allen von Herzen


Eure Isabella 















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There's no time like Spring!

 



Previous Spring

 
Frost-locked all the winter,
Seeds, and roots, and stones of fruits,
What shall make their sap ascend
That they may put forth shoots,
Tips of tender green,
Leaf, or blade, or sheath;
Telling of the hidden life
That breaks forth underneath,
Life nursed in its grave by Death.





Blows the thaw-wind pleasantly,
Drips the soaking rain,
By fits looks down the waking sun:
Young grass springs on the plain;
Young leaves clothe early hedgerow trees;
Seeds, and roots, and stones of fruits,
Swollen with sap, put forth their shoots;
Curled-headed ferns sprout in the lane;
Birds sing and pair again.




When life's alive in everything,
Before new nestlings sing,
Before cleft swallows speed their journey back
Along the trackless track, —
God guides their wing,
He spreads their table that they nothing lack,
Before the daisy grows a common flower,
Before the sun has power
To scorch the world up in his noontide hour.





There is no time like Spring,

There is no time like Spring,
Like Spring that passes by;
There is no life like Spring-life born to die,
Piercing the sod,
Clothing the uncouth clod,
Hatched in the nest,
Fledged on the windy bough,
Strong on the wing:
There is no time like Spring that passes by,
Now newly born, and now
Hastening to die.


by Christina Rossetti, 1830 - 1894





Wishing you a wonderful 

Spring Season

full of happiness and good times! 


Happy Spring! 


cordially yours, 

isabella 


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