Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Mein Norden - die Stille zwischen den Jahren

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Zieh dich zurück in die Stille der Muße, 
aber lass auch um diese Muße selbst die Stille walten.

- Lucius Annaeus Seneca 



Zeit, zur Ruhe zu kommen, innezuhalten, einfach mal still sein, innen und außen. Die Natur hilf uns dabei, wenn wir uns auf sie einlassen und so ist ein Spaziergang zwischen den Jahren in dieser leisen Welt ein große Bereicherung. Es gibt nicht viel zu sehen an diesen trüben Tagen und doch erscheint mir alles um mich herum, wie ein Gesamtkunstwerk - meditativ und inspirativ.



More beautiful skies you can find at: Skywatch Friday hosted by Yogi♪♪♪


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Nebelwald XVI






Auch wer um die halbe Welt reist,
um das Schöne zu suchen,
findet es nur, wenn
er es in sich trägt.


Ralph Waldo Emerson

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Nebelwald XIII

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Die Sehnsucht wird uns als Bestes mitgegeben. Nur so viel, als wir uns sehnen, so viel kann uns Erfüllung werden. Wer sich nicht sehnt, kann nicht mehr wachsen.


Joseph Kühnel




dedicated to marty -  la berlinoise
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Nebelwald XII

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Lass rauschen, immer rauschen!

Nun wird so braun und falbe
Das schöne Sommerlaub;
Schon rauscht es von den Bäumen
Und ist der Winde Raub.

Bald fällt durch kahle Reiser
Der kalte Schnee herab;
Der Wald ist öd' und traurig,
Die Erde wie ein Grab.

Schon sind mit dürrem Laube
Die Pfad' im Wald bestreut,
Als sollten wir nicht wandeln,
Wo wir uns jüngst gefreut.

Lass rauschen, immer rauschen!
Die Hoffnung bleibt besteh'n,
Die Hoffnung auf den Frühling,
Die kann kein Wind verweh'n.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1798-1874




...dieses ist das (vorerst) letzte Bild der Nebelwald Serie. Ich möchte nicht, dass Verdruss oder Langeweile aufkommen und es wird noch andere Gelegenheiten zum posten der restlichen Bilder der Serie geben.
Ich danke Euch für die vielen überaus liebenswürdigen und zusprechenden Kommentare, die mir sehr, sehr viel Freude bereitet haben.

Bleibt mir gewogen liebe Freunde!!!  Küsse :)))
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Nebelwald XI

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Die Natur hat leicht verschwenden;
auch das scheinbar ganz nutzlos
Verstreute fällt zuletzt
doch in ihren Schoss.


Marie von Ebner-Eschenbach

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Nebelwald X

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Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin,
wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.



Jean Paul

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also part of: 
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Nebelwald IX

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Regentag im Herbst

Still vom grauen Himmelsgrunde
Sprüht der sanfte Regenstaub -
Trüber Tag und trübe Stunde -
Thränen weint das rothe Laub;
Vom Kastanienbaum ohn' Ende
Schweben still die welken Hände.

Trübe Herbstesregentage:
Gerne wandr' ich dann allein,
Was ich tief im Herzen trage,
Leuchtet mir in hellem Schein;
In die grauen Nebelräume
Spinn' ich meine goldnen Träume.

Und so träum' ich still im Wachen,
Bis der Abend niedersinkt,
Und in all den Regenlachen
Sanft und roth sein Abglanz blinkt.
In der Nähe, in den Weiten:
Rosenschimmer bessrer Zeiten!


Heinrich Seidel, 1842-1906




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Nebelwald VII

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An Wundern ist niemals Mangel in dieser Welt, sondern nur am Sichwundernkönnen.

Gilbert Keith Chesterton

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Nebelwald V

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Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird. Sie gibt ihm die großen Züge, die weiten Perspektiven und zugleich das Bild einer bei aller unermüdlichen Entwicklung erhabenen Gelassenheit.

Christian Morgenstern

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Nebelwald IV

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Liebe ist nicht Umklammern, bis man keine Luft mehr kriegt.
Liebe ist umarmen, bis man wieder frei atmen kann.

Unbekannt

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Nebelwald II

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O Herbst, was ist lieblicher, als deine Schritte im Tal?
Was ist herrlicher, als dein Wandel auf den Hügeln?

Wilhelm Raabe

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Nebelwald I

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Graue Nebelschwaden wallen
In den Tälern, um die Höhen.
Bleich und bleicher scheint die Sonne,
Ohne Licht und ohne Wärme.

Öde Felder, kahle Fluren,
Wo in Duft man sonst gewandelt -
Scharfer Wind durchfaucht die Wälder
Und das Laub stiebt von den Bäumen.

Eichhorn sucht das warme Nest schon,
Wenn zu rau die Lüfte blasen,
Sang und Lieder sind verstummet,
Nur der Häher krächzt und kreischet.

Und so rückt der Winter näher,
Langsam, tappend, aber ständig
Kürz're Tage, läng're Nächte,
Mit dem Reif, dem weißen kalten.

Scheiden, scheiden klagt's in Tönen,
Klagt's in Blicken, weint's verstohlen
Wieder nah't das große Sterben
Und das Bahrtuch wird gebreitet.

Heinrich Kämpchen

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