Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Berlin Stories, 6

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Das ist mein Streit:
Sehnsuchtgeweiht durch alle Tage schweifen.
Dann, stark und breit, mit tausend Wurzelstreifen
tief in's Leben greifen
und durch das Leid weit aus dem Leben reifen,
weit aus der Zeit! 


Rainer Maria Rilke







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diffuse

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Wissen wäre fatal. Die Ungewißheit ist es, die uns reizt. Ein Nebel macht die Dinge wunderschön.
Oscar Wilde







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lines, light and colors

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Du Licht, wohin, verglühte Flammenhöhle? 
Wohin zieht Wolken, Winde, Wellen ihr?
Du Staub, du Schaum, du Nacht, du Aug', du Seele, 
Sprecht, wenn ihr's wisset, wohin ziehen wir?

Zu dir, aus dem sich alle Sonnen lösen, 
Zu dem die Nacht, der Tag, der Geist sich drängt, 
Du Flut und Rückflut in der Wesen Wesen, 
Du Meer des Seins, worein sich Alles senkt. 

Alphonse de Lamartine, 1790 - 1869





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Cloth of Heaven

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Cloths of Heaven

Had I the heavens' embroidered cloths,
Enwrought with golden and silver light,
The blue and the dim and the dark cloths
Of night and light and the half-light,
I would spread the cloths under your feet:
But I, being poor, have only my dreams;
I have spread my dreams under your feet;
Tread softly because you tread on my dreams.


William Butler Yeats





 Hätt ich des Himmels reichbestickte Tücher,
bestickt aus Golden- und aus Silberlicht,
die dunklen, die blauen und die hellen Tücher,
aus Nacht, aus Tag und aus der Dämmerung,
legt ich die Tücher dir zu Füßen.
Doch ich bin arm und habe nichts als Träume,
so leg ich meine Träume dir zu Füßen.
Tritt leise, denn du trittst auf meine Träume.


William Butler Yeats, 1865 - 1939




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Winterland - ungeahnte Farben

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Innigkeit und Aufmerksamkeit im Bunde! Ja, da liegt's. Wir hasten an allem vorüber und es ist so viel Schönheit am Weg, wenn man nur die Kraft des Willens hat, es ins Auge zu fassen und es mit eigener Seelenkraft anzustrahlen, sodaß es seine Schönheit auftut und ungeahnte Farben aus dem eigenen Innern entwickelt.

Friedrich Lienhard



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Herbst - Gedanken

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Bedenk', ist irgend Leben mehr erlebt
Als deiner Träume Bilder? Und mehr dein?
Du schläfst allein. Die Türe ist verriegelt.
Nichts kann geschehn. Und doch von dir gespiegelt,
Hängt eine fremde Welt in dich hinein.

Rainer Maria Rilke

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Illusionen

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Trenne dich nie von deinen Illusionen! Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.

Mark Twain, 1835 - 1910


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und Reflektionen gibt es: hier

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