Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

Magic happens!

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We have two complete fairy rings mushrooms in the middle of our garden. 









I don't have a drone so I can't photograph the rings in full. They are approximately 2 meters in diameter.



The Snail

To grass, or leaf, or fruit, or wall,
The snail sticks close, nor fears to fall,
As if he grew there, house and all
                                                Together.

Within that house secure he hides,
When danger imminent betides
Of storm, or other harm besides
                                                Of weather.

Give but his horns the slightest touch,
His self-collecting power is such,
He shrinks into his house, with much
                                                Displeasure.

Where'er he dwells, he dwells alone,
Except himself has chattels none,
Well satisfied to be his own
                                                Whole treasure.

Thus, hermit-like, his life he leads,
Nor partner of his banquet needs,
And if he meets one, only feeds
                                                The faster.

Who seeks him must be worse than blind,
(He and his house are so combin'd)
If, finding it, he fails to find
                                                Its master.



William Cowper 1731 – 1800



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Mein Norden - Griechische Momente und ein Lorbeerblatt





Diese wunderschöne griechische Windmühle "Irini" habe ich bei einem Besuch im Mühlenmuseum, Gifhorn photographiert. 




Sie steht gleich am Anfang des spannungsreichen Rundgangs durch die herrliche Anlage des Museums mit seinen 14 Mühlen in Originalgröße aus der ganzen Welt.




Liebevolle Details machen es einem leicht, sich sofort auf eine Reise durch ganz Europa und bis nach Asien zu begeben. 




Spannende Durchblicke von Griechenland nach Portugal, wo ist das so schon möglich? 




Der besonderen Romantik von Windmühlen kann man sich hier voll und ganz hingeben. 



Die Konzeptionen sind ebenso ästhetisch wie wunderschön. 

 


Das Lorbeerblatt

Zwischen Mehlsäcken schlaf ich
Irgendwo in einer Mühle.
Den Müller traf ich
Zwischen Spinngeweben im Gestühle.
Er hatte Zeit,
und ich erzählte ihm aus meinem Leben.
Seine Frau hat mir zu essen gegeben.
Er gab mir auch zu rauchen.
Er sagte sogar, einen Mann
Wie mich könne er gebrauchen.
Aber mir liegt nichts dran.
Ich bin schön satt
Und zufrieden.
In der Suppe fand ich ein Lorbeerblatt.
Nun denke ich an eine Stadt
Im Süden.

Fritz Grasshoff





Dieser vordere Bereich ist wirklich Medizin gegen Fernweh, wie überhaupt das gesamte Museum es einem leicht macht, sich an ferne Orte zu träumen. 




Hier kann man ganz knapp über dem Blumenkasten rechts außen den Namen der Mühle in hübschen Kacheln geschrieben am Mühlenturm lesen. In dem Haus unterhalb wohnte selbstverständlich der Müller.




Wer genau hinschaut, sieht das komplett aufgerollte Tuch an den Stangen der Windmühle. 




Diese Aufnahmen mit gesetzten Segeln sind während eines anderen Besuchs entstanden und zeigen sehr schön, wie man das Tuch entrollen kann, je nachdem wieviel Wind weht. 







Bergblumen und ein Gedicht vom Glück


Wir waren im West-Harz unterwegs. Sonnenschein gab es nur auf dem ersten Teil unserer Hinfahrt, dann eher weniger, auch von Wald kann man in diesem Teil des Harzes leider gar nicht mehr sprechen. Mehr als 2/3 Drittel des Fichtenwaldes sind abgestorben, durch die Umweltschädigung und den massiven Borkenkäfer-Befall. Aber dafür gab es überwältigend viele wundervolle Wildblumen zwischen den toten Stämmen, was einen ganz besonderen Zauber hatte. 












Über die Welt hin ziehn die Wolken,
Grün durch die Wälder
Fließt ihr Licht.
Herz vergiß!

In stiller Sonne
Lebt lindester Zauber,
Unter wehenden Blumen blüht tausend Trost.

Vergiß! Vergiß!

Aus fernem Grund pfeift, horch, ein Vogel ...
Er singt ein Lied.

Das Lied vom Glück!

Vom Glück.


Arno Holz, 1863 - 1929