Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Der erste Schnee

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Der erste Schnee


Herbstsonnenschein. Des Winters Näh'

Verrät ein Flockenpaar;

Es gleicht das erste Flöcklein Schnee

Dem ersten weißen Haar.


Noch wird – wie wohl von lieber Hand

Der erste Schnee dem Haupt –

So auch der erste Schnee dem Land

vom Sonnenstrahl geraubt.


Doch habet acht! mit einem Mal

Ist Haupt und Erde weiß,

Und Liebeshand und Sonnenstrahl

Sich nicht zu helfen weiß.


Theodor Fontane, 1819 - 1898





Ich wünsche Euch allen einen wundervollen 
und leuchtenden 2. Advent ! 


Ganz kurz hat sich der Winter von seiner romantischen Seite gezeigt. Leider ist die weiße Pracht nicht liegengeblieben, aber bei mir stellt sich sofort dieses Weihnachtsvorfreude-Gefühl ein und der Bauerngarten sieht so weißgezaubert immer besonders schön aus. 




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Mein Norden im Spätherbst

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Spätherbst

Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün,
Reseden und Astern sind im Verblühn,
Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,
Der Herbst ist da, das Jahr wird spät.

Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht, –
Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt!
Banne die Sorge, genieße, was frommt,
Eh' Stille, Schnee und Winter kommt.


Theodor Fontane, 1819 - 1898






Die Aufnahmen sind im November im Rosengarten der Herrenhäuser Gärten, Hannover entstanden. Der wundervolle Barockgarten übt zu allen Jahreszeiten einen unwiderstehlichen Reiz auf mich aus, aber besonders während der stillen Monate, wenn die Besucherströme verebbt sind und der Park seine einzigartige Magie in stiller, nachdrücklichweiser jenen schenkt, die sich die Zeit zum Genießen und Sehen lassen. 

Der Himmel hat nicht viel hergegeben, aber die herrlichen Farben der allerletzten Rosen entschädigen sicherlich. 


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Ein Fontane Gedicht zum 3. Advent

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Noch einmal ein Weihnachtsfest,
Immer kleiner wird der Rest,
Aber nehm' ich so die Summe,
Alles Grade, alles Krumme,
Alles Falsche, alles Rechte,

Alles Gute, alles Schlechte –
Rechnet sich aus allem Braus
Doch ein richtig Leben raus.
Und dies können ist das Beste
Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.


Theodor Fontane, 1819 - 1898



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