Hallo lieber Gast

willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

Mein Norden, Wintergedichte 3

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Schnee

Es fällt ein winzig weißer Flaum.
Es fällt der Schnee auf einen kahlen Baum.

Es fällt der Schnee,
es fällt der Schnee jetzt dicht.
Er liegt am Boden, weißes weiches Licht.

Auf allen Häusern liegt der Schnee,
der Schnee.
Der Schnee tut keinem weh.

Es fällt ein Schnee bis tief ins Herz hinein.
Schnee fällt.
O könnte ich ein Schneemann sein.

Schnee fällt.
Ich geh im Schnee, und hinter mir
verwischt der Schnee die Spur.
Ich geh von dir.

Schneewände hat der Schnee rings aufgebaut.
Der Hunger schreit im Schnee nicht mehr
so laut ...
Schnee fällt.


Johannes R. Becher






Our World Tuesday - Wordless Wednesday 


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3 Kommentare:

  1. Un gros frisson, malgré la féerie!

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  2. ·.
    I like the poem but I like it much more.
    It is delicious that landscape in which the rime covers the trees. It seems romantic.
    K · M · F

    la Mirada Ausente · & · Cristal Rasgado

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