Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Rosen und Dichter - Thekla Lingen

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Sommer

Sieh, wie sie leuchtet,
Wie sie üppig steht,
Die Rose –
Welch satter Duft zu dir hinüberweht!
Doch lose
Nur haftet ihre Pracht –
Streift deine Lust sie,
Hältst du über Nacht
Die welken Blätter in der heißen Hand …
Sie hatte einst den jungen Mai gekannt
Und muß dem stillen Sommer nun gewähren –
Hörst du das Rauschen goldener Ähren?
Es geht der Sommer über's Land …


Thekla Lingen, 1866 - 1931




Ich wünsche euch allen einen wundervollen August, mit vielen entspannenden und genussreichen Sommeraugenblicken oder für all die Freunde auf der anderen Seite der Erde mit wunderbaren Winteraugenblicken. 


Herzlichst eure, Ísabella

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Mein Norden - Genießen
















Wahrer Reichtum besteht nicht im Besitz, sondern im Genießen.


Ralph Waldo Emerson, 1803 - 1882



Abendhimmel, dass man nur staunend vor ihrer Schönheit stehen kann. Schönheit und geschäftiges Leben im Cottage-Garten im Überfluss. 

Blitzschnell gemachte Erdbeertörtchen, bestehend aus einem Blätterteigboden, darauf eine Creme aus geschlagener Sahne mit Sauerrahm und obenauf die Früchte der Saison nach Gusto. Voilá!! 


So schmeckt der Juni! 


Liebe Genießergrüße von


isabella 


Skywatch Friday - My Corner of the World - Image-in-Ing - Garden Affairs- Floral Friday


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mein Norden - Frühlingsahnung

 









Frühlingsahnung

Rosa Wölkchen überm Wald
wissen noch vom Abendrot dahinter
überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.

Unterm Monde silberweiß,
zwischen Wipfeln schwarz und kraus
flügelt eine Fledermaus
ihren ersten Kreis.

Rosa Wölkchen überm Wald
wissen noch vom Abendrot dahinter
überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.


Christian Morgenstern, 1871 - 1914




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Sternkristalle

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Im Schnee

Schneegeriesel. Flocken über Flocken.
In der weichen Luft zerfließt der Schaum,
und kein Windhauch weht die Erde trocken.

Aber, wenn im Frost erstarrt der Flaum,
reift er schnell zu glitzernden Kristallen
und blinkt dann am Boden und am Baum.

– Nasser Schnee ist auf mein Haar gefallen –
In den Bergen türmt er sich zu Eis
und zu donnernden Lawinenballen.

Von den Dächern tropft es leise, leis,
und dazwischen gleiten und verschwimmen
fern und ferner, kaum daß ich es weiß,

Dämmernde Gedanken, leise Stimmen
Wie Erinnern, wie Atem bloß,
einer Sehnsucht aufgescheuchtes Glimmen.

Alles fließt der Erde in den Schoß.
Dieses Lebens gleitende Gesichte,
ungezählte Tropfen, Los um Los,

Einen Augenblick beglänzt vom Lichte –
oder in der rauen Luft gereift,
und nun auf der harten Erde dichte

Sternkristalle, bis ein Wind sie streift.




Hedwig Lachmann, 1865 - 1918



Floral Friday - Our World Tuesday - Image-In-Ing - Garden Affairs 




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June - the Strawberry Month

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My Strawberry

O marvel, fruit of fruits, I pause
To reckon thee. I ask what cause
Set free so much of red from heats
At core of earth, and mixed such sweets

With sour and spice: what was that strength
Which out of darkness, length by length,
Spun all thy shining thread of vine,
Netting the fields in bond as thine.

I see thy tendrils drink by sips
From grass and clover's smiling lips;
I hear thy roots dig down for wells,
Tapping the meadow's hidden cells.

Whole generations of green things,
Descended from long lines of springs,
I see make room for thee to bide
A quiet comrade by their side;

I see the creeping peoples go
Mysterious journeys to and fro,
Treading to right and left of thee,
Doing thee homage wonderingly.

I see the wild bees as they fare,
Thy cups of honey drink, but spare.
I mark thee bathe and bathe again
In sweet unclaendared spring rain.

I watch how all May has of sun
Makes haste to have thy ripeness done,
While all her nights let dews escape
To set and cool thy perfect shape.

Ah, fruit of fruits, no more I pause
To dream and seek thy hidden laws!
I stretch my hand and dare to taste,
In instant of delicious waste

On single feast, all things that went
To make the empire thou hast spent

Helen Hunt



Each day eating fresh-picked strawberries is like living in heaven! I love June so very much, the garden is in full bloom, all roses are open. The scent is overwhelming and then the strawberries! We have a lot of strawberries farmers around us and so one MUST buy these delicious fruits.

There are so many receipts I had to try. This year I have done a strawberry tiramisu for the first time, with mascarpone, yogurt, biscuits marinated with Kirschwasser and strawberry sauce and pieces - unbelievable yummy!! And of course strawberry milkshake, and a cold yogurt-soup and homemade strawberry ice cream and and ...



My Corner of the World - Our World Tuesday - Image-in-Ink - Wordless Wednesday - My Sunday Best 


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In Love with October

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“October, baptize me with leaves! 
Swaddle me in corduroy and nurse 
me with split pea soup. 
October, tuck tiny candy bars 
in my pockets and carve my 
smile into a thousand pumpkins. 
O autumn! O teakettle! O grace!” 


― Rainbow Rowell




Welcome to the month of greatness! 
Wishing you all a really golden October. 

Sincerely yours,


isabella 



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Summer Reds









Red is the great clarifier 
bright and revealing. 
I can't imagine becoming 
bored with red it would be
 like becoming bored 
with the person you love.     

Diana Vreeland








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Jetzt kommt der Frühling bald!

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Als die deutsche Schriftstellerin Bettina von Arnim (1785–1859) schrieb:

"Jetzt kommt der Frühling bald, denn in Erwartung des März habe ich keinen Respekt mehr vor dem Winter, und meine Sehnsucht, die grüne Saat bald herauskommen zu sehen, stellt ihn mir auch näher; ach ja, gewiß, der Frühling ist ein Knabe aus weiter Ferne, in so reiner klare Luft kommt er herangezogen, dass man ihn schon von sehr weitem sehen kann." 

hätte sie nicht besser mein eigenes Fühlen beschreiben können. Überall im Garten ist es sichtbar, das Ende des Winters und durch die tagsüber sehr warmen Temperaturen von bis zu 16 Grad Celsius, kann die Natur sich eben auch nicht mehr zurückhalten und ist deutlich am Erwachen. Sicher, die Nächte sind kalt und die kleinen Frühlingsboten habe es nicht leicht bei den Minusgraden, aber sind sie nicht wunderbar in ihrer Zartheit und frischen Farbigkeit. Sie müssen einfach in Szene gesetzt werden und ich will und kann mich ihrem Zauber Jahr für Jahr nicht entziehen.








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Honigtage - Floral Friday



außen wird innen
zeit wandelt sich
in wohlige trägheit und
smaragdgefächeltes licht
wie die faune es lieben
horch nur
selbst die blumen singen
von erde und kraft
und der august breitet sich
ganz und gar
des sommers wahre gestalt







For more beautiful flower photo: Floral Friday
Mehr Gedichte findet Ihr auf: Veredit-iertes

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Einen Sommer lang

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Einen Sommer lang

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang;
Süßes, seliges Verstecken,
Einen Sommer lang.

Wenn wir uns von ferne sehen,
Zögert sie den Schritt,
Rupft ein Hälmchen sich im Gehen,
Nimmt ein Blättchen mit.

Hat mit Ähren sich das Mieder
Unschuldig geschmückt,
Sich den Hut verlegen nieder
In die Stirn gerückt.

Finster kommt sie langsam näher,
Färbt sich rot wie Mohn;
Doch ich bin ein feiner Späher,
Kenn die Schelmin schon.

Noch ein Blick in Weg und Weite,
Ruhig liegt die Welt,
Und es hat an ihre Seite
Mich der Sturm gesellt.

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang;
Süßes, seliges Verstecken,
Einen Sommer lang.


Detlev von Liliencron, 1844 - 1909






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Mein Norden - das Gewitter zieht ab

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Die Wolken

Seid mir gegrüßt, ihr Wolken!
Allwissende, denn Töchter
Seid ihr des Meers, und wisset
Was alles seine Tiefen
Geheimnißvoll verhüllen;
Und kaum geboren, steiget
Ihr in das Reich der Lüfte,
Und schauet auf den Menschen,
Den die Natur an's Erdreich
Gefesselt hält, hernieder
Aus schwindelhafter Höhe.
Wie euch beliebet, wallet
Nach Osten und nach Westen,
Nach Süden oder Norden
Ihr auf windschnellen Flügeln,
Und sehet Berg' und Thäler
Und Wälder und Gefilde,
Unabsehbare See,
Der Ströme Quell' und Mündung
Mit einem einz'gen Blicke,
Und seht auf Städt' und ihre
Unruhigen Bewohner,
Ameisenhaufen ähnlich,
Mitleidig lächelnd nieder.
Selbst tragt in euerm Schooße
Ihr Sturm, Gewitter, Regen.
Hier schnellt ihr Schlangenblitze,
Gefolgt von lauten Donnern;
Da schüttelt ihr die Wipfel
Erhabner Eichenwälder;
Dort strömt wohlthät'gen Regen
Ihr auf die dürren Felder.
Ihr spielet mit der Sonne,
Dem Monde und den Sternen,
Bald sie in voller Klarheit
Uns Sterblichen hienieden
Darstellend, bald in zarte,
Oft auch in dichte Schleier,
Wie's euch gefällt, sie hüllend.

Elisabeth Kulmann, 1808 - 1825








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Vibrations in the soul

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Color is the keyboard, the eyes are the harmonies, the soul is the piano with many strings. 
The artist is the hand that plays, touching one key or another, to cause vibrations in the soul. 

- Wassily Kandinsky

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#MySundayPhoto

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Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
und wecken Freude in allen Herzen.
Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen,
was sollen wir singen, was sollen wir sagen?
Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste
vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste!
Wir wollen euch danken für alle Gaben
und wollen euch immer noch lieber haben.

- Gustav Falke




Ich wünsche Euch eine wunderschöne, harmonische Adventszeit.


herzlichst Isabella











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