Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Southern Corners 48 - Glück sehen ...



die letzten Strahlen der untergehenden Sonne lagen über der Bucht ...


"Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist.
Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt,
der wird gleich glücklich sein, sofort, im selben Augenblick."

Fjodor M. Dostojewski




Gestern habe ich mit Erstaunen festgestellt, dass es ERST 30 Jahre her ist, dass wir das erste Mal auf dieser mich so sehr berührenden Insel waren. Mir kommt es gefühlt viel länger vor. 

Ich liebe einfach alles an diesem Fleckchen Erde, na gut, vielleicht nicht die diversen Bausünden, aber davon gibt es hierzulande auch genug. 




Aber wenn ich dann wieder diese Anblicke genießen kann, die Ruhe spüren kann, dann fühle ich mich ganz und gar angekommen. Der lange Flug schreckt mit zunehmendem Alter, doch ich spüre deutlich: es ist wieder einmal Zeit für die Insel. 



Canción de Despedida

die inseljahre sind vergangen 
geblieben sind mir nur die lieder
die muscheln sand in kleinen gläsern
und manchmal träume ich sie wieder

den duft die stille tauben gurren
das träge rascheln alter palmen
will nicht erwachen einfach bleiben
durch meinen traum dort hingelangen













Besonders seit wir vor drei Aufenthalten dieses schöne Haus zum Mieten entdeckt haben, bei dem für mich einfach alles perfekt ist, sehne ich mich noch mehr nach einem Auffrischungsbesuch, zumal der letzte Aufenthalt jetzt schon fast drei Jahre her ist. 






Ja, ich koche auch im Urlaub gern, zumal wenn die einheimischen Produkte so gut und völlig nach unserem Geschmack sind. Die spanische Küche ist unkompliziert und leicht zu bewerkstelligen, auch in einer fremden Küche. 




Wir haben den Jahrtausendwechsel auch auf dieser Insel verbracht, allerdings hat sich durch den Klimawandel auch das Winterwetter dort verändert, sodass wir lieber erst im Frühling dort hinfliegen. Es macht letztlich keinen Spaß, wenn es auf einer Sonneninsel immer nur regnet, windig ist oder Temperaturen von ca. 16 Grad hat. 




Mit viel Sehnsucht im Herzen und einem letzten Blick aufs Meer...



ne'er too old
the first jump
into the ocean 









So, nun aber zurück in die vorweihnachtliche Zeit in Norddeutschland. Ich hoffe, dass Euch mein Überraschungspost gefallen hat, so zwischen Lebkuchen und Kerzenschein und wünsche Euch allen 



einen friedlichen 3. Advent. 


Eure, 

isabella 













November - dies ist der Herbst

 .



Es gibt diese unvergleichlichen Augenblicke, Erlebnisse und Erfahrungen, die sich für immer einprägen und ein Teil unserer Selbst werden. So war es auch damals im Engadin an diesem stillen und so wundervollen Ort, wo Herbst und Winter sich trafen. 




Wie goldene Spitzen leuchteten die Lärchen aus dem frisch gefallenen ersten Schnee. 






Nichts, rein gar nichts störte den Frieden dieses Ortes. Scheinbar geschaffen einzig zum Genießen.






Nur das Plätschern und Murmeln des Baches unterbricht die herrliche Stille dieses Ortes. 





Der Herbst

Dies ist der Herbst:
der – bricht dir noch das Herz!
Fliege fort! fliege fort!
Die Sonne schleicht zum Berg
Und steigt und steigt
Und ruht bei jedem Schritt.

Was ward die Welt so welk!
Auf müd gespannten Fäden spielt
Der Wind sein Lied.
Die Hoffnung floh –
Er klagt ihr nach.

Dies ist der Herbst:
der – bricht dir noch das Herz!
Fliege fort! fliege fort!
O Frucht des Baums,
Du zitterst, fällst?
Welch ein Geheimnis lehrte dich
Die Nacht,
Daß eisiger Schauder deine Wange,
Die Purpur-Wange deckt? –

Du schweigst, antwortest nicht?
Wer redet noch? – –

Dies ist der Herbst:
der – bricht dir noch das Herz!
Fliege fort! fliege fort!
Ich bin nicht schön
– so spricht die Sternenblume –,
Doch Menschen lieb ich
Und Menschen tröst ich –

Sie sollen jetzt noch Blumen sehn,
Nach mir sich bücken
Ach! und mich brechen –
In ihrem Auge glänzet dann
Erinnerung auf,
"Erinnerung an Schöneres als ich: –
– ich seh's – und sterbe so." –

Dies ist der Herbst:
der – bricht dir noch das Herz!
Fliege fort! fliege fort!


Friedrich Nietzsche, 1844 - 1900


Er passte gar zu gut, der Nietzsche, auch wenn er ein wenig lang ist, so erscheint mir sein tröstender Unterton doch umso passender. 










Der November ist für mich immer eine besondere Zeit. Zeit zum Besinnen, Zurückblicken, Erinnern, aber auch zum Planen für die kommende Adventszeit, die Urlaube des nächsten Jahres, Veränderungen im Haus und Garten. Besonders aber zum zur Ruhe kommen, Gedichte schreiben, viel Malen, Romane lesen und mit der Katze auf dem Schoß alte Filme anschauen. 






Ich wünsche euch allen ein gemütliches Wochenende, 

herzlichst




Isabella 









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Juist Tage

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Das Ankommen mit einer Fähre macht jeden Urlaub auf dieser autofreien Insel zu einem einzigartigen Erlebnis. Man ist nach der fast zweistündigen Überfahrt bereits angenehm entschleunigt. 




Auch dieses Mal hatten wir ein Zimmer im Strandhotel Kurhaus Juist mit einem herrlichen Blick aufs Meer. 




Wir haben vor vielen Jahren dieses Haus noch als Ruine kennengelernt und waren begeistert, als es auf das Feinste renoviert seinen Betrieb wieder aufnahm. Seither waren wir oft dort zu Gast. Zurzeit ist der Betrieb in der Insolvenz, da eine kostendeckende Betriebsführung nicht mehr gewährleistet war, was man als Gast schon vor zwei Jahren deutlich merken konnte. 




Aber die Insel hat weit mehr zu bieten, als ein Hotel. Selbst im Hochsommer nicht überlaufen, mit kilometerlangen Stränden und einer wundervollen lebendingen Dünenlandschaft. 





Interessant gestaltete Wanderwegen laden ein, auch mal abseits vom Meer zu laufen. Die Windharfe (oben links im Bild) hatte es mir besonders angetan. Ich habe versucht ihre Töne einzufangen, was allerdings durch den Wind, der ja sehr notwendig ist, nur durch sehr genaues hinhören zu erlauschen ist. 











Wetterwechsel ist an der Nordsee an der Tagesordnung und sollte mit entsprechender Kleidung stets tapfer ertragen werden.





Denn wenn dann wieder die Sonne scheint, wird man/frau doch auf Allerbeste belohnt! 






Sanddorn, das Beerengewächs links oben im Bild, ist meine Lieblings Fruchtaufstrich im griechischen Joghurt. Überall auf der Insel findet man so bezaubernde kleine Kunstwerke, wie den Schwimmer rechst unten. 






Juist - Sommer im Töwerland

Zeit geht anders hier
zottelnde Pferdekutschen und
segelnde Möwen im Aufwind
überholen dich, mich und den Tag


Dünen mit wogendem Gras
sommerschwere Rosen und
schneeiger, endloser Sandtraum
für dich, mich – glückliche Tage


heimelige Backsteingiebel 
friesische Gastlichkeit und
Krabben schon zum Frühstück
für dich, mich und der Himmel ganz nah





veredit©isabella.kramer








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Costa Brava Greetings

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Our time oat the Costa Brava was simply amazing. We saw so much, enjoyed the tranquility of our small holiday resort Calella de Palafrugell, explored, hiked, relaxed, and feasted.




If Once You Have Slept on an Island 
 

If once you have slept on an island 
You’ll never be quite the same; 
You may look as you looked the day before 
And go by the same old name, 


You may bustle about in street and shop; 
You may sit at home and sew, 
But you’ll see blue water and wheeling gulls 
Wherever your feet may go. 

 
You may chat with the neighbors of this and that 
And close to your fire keep, 
But you’ll hear ship whistle and lighthouse bell 
And tides beat through your sleep. 


Oh, you won’t know why, and you can’t say how 
Such change upon you came, 
But – once you have slept on an island
You’ll never be quite the same! 

 

Rachel Field (1894–1942)





As you can probably imagine, I took hundreds of pictures. So, there will be one or two in-depth reports in the coming years. Now, as always, I need to let the impressions sink in, get back home, and get back to everyday life, strengthened and motivated.







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just relax a bit

 




“You can not look at a sleeping cat and feel tense.” 

– Jane Pauley


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There's a special relationship between Coralie and this doll, called Nisse. Our other cat, Xenia, who has been living in cat heaven for four years now, has always lain on the spot where the doll sits. Sometimes it seems to me, that Coralie is communicating with Nisse; in any case, she likes to sleep very close to her occasionally.




So oder so, es ist eine besondere Beziehung zwischen Coralie und der Nisse. Wenn es ihr schlecht geht, oder sie sich über irgendetwas ärgert geht sie gern über die Lehne ganz nah zu ihr und wenn man den beiden dabei zuschaut, ist man sich absolut sicher, dass sie sich etwas erzählen. 




Ich weiß, dass das etwas schräg klingt, aber so ist es eben und wer mit Katzen lebt, wird es sowieso bestätigen können. 






There's no time like Spring!

 



Previous Spring

 
Frost-locked all the winter,
Seeds, and roots, and stones of fruits,
What shall make their sap ascend
That they may put forth shoots,
Tips of tender green,
Leaf, or blade, or sheath;
Telling of the hidden life
That breaks forth underneath,
Life nursed in its grave by Death.





Blows the thaw-wind pleasantly,
Drips the soaking rain,
By fits looks down the waking sun:
Young grass springs on the plain;
Young leaves clothe early hedgerow trees;
Seeds, and roots, and stones of fruits,
Swollen with sap, put forth their shoots;
Curled-headed ferns sprout in the lane;
Birds sing and pair again.




When life's alive in everything,
Before new nestlings sing,
Before cleft swallows speed their journey back
Along the trackless track, —
God guides their wing,
He spreads their table that they nothing lack,
Before the daisy grows a common flower,
Before the sun has power
To scorch the world up in his noontide hour.





There is no time like Spring,

There is no time like Spring,
Like Spring that passes by;
There is no life like Spring-life born to die,
Piercing the sod,
Clothing the uncouth clod,
Hatched in the nest,
Fledged on the windy bough,
Strong on the wing:
There is no time like Spring that passes by,
Now newly born, and now
Hastening to die.


by Christina Rossetti, 1830 - 1894





Wishing you a wonderful 

Spring Season

full of happiness and good times! 


Happy Spring! 


cordially yours, 

isabella 


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Das ist nicht Sommer mehr, das ist September

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Das ist nicht Sommer mehr, das ist September


Das ist nicht Sommer mehr, das ist September ... Herbst:
diese großen weichen Wolken am Himmel, 
diese feinen weißen Spinnwebschleier in der Ferne
und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer ...
und diese süße weiche Müdigkeit und diese
frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft ...
das ist nicht Sommer ... das ist Herbst.



Cäsar Flaischlen, 1864 - 1920 



...und doch ist es für uns schon immer ein Reisemonat gewesen, der uns mal weiter weg, wie nach Thailand zog, oder ins Elsass, an den Bodensee, nach Südfrankreich oder Spanien. Aber auch unser Norden ist im Spätsommer wundervoll, auf jeden Fall wird gereist und Euch werde ich mitnehmen!


Ich wünsche Euch allen einen herrlichen September









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August

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“August is the slow, gentle month
that stretches out the longest
across the span of a year.
It yawns and lingers on
with the light in its palms.”


— Victoria Erickson




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Southern Corner 43 - Tusany - an insider hotel tip!

 



Some hotels, places are so incredibly beautiful that one can't believe that they exist. The Hotel Albergo Villa Marta is truly one of them. It is an eighteenth century villa built for hunting reasons. It is 5 km from the city centre of Lucca, in the countryside that separates Pisa from Lucca.  




Rooms are traditional in style, some with exposed beams, others with frescoed ceilings, and are sparingly furnished with antiques that are not expensive but suitably elegant. All are up to date: behind the time-honored facade are modern fittings and extras, including accessible rooms on the ground floor.




The bedrooms overlook the estate's gardens and surrounding countryside. Still, a short stroll will reveal even more, including an outdoor swimming pool and a small private chapel, ideal for a fairytale wedding (or to give a nod to your future spouse). 




The extensive breakfast is one of Albergo Villa Marta's strengths, and if you're in a foodie mood, wine tastings and cooking classes can be arranged.




Each room has its character, with a combination of elegant furniture, subtle colors, and simple architecture.




The villa is surrounded by a large Renaissance Lucchese garden where guests can enjoy the tranquility. Its elegance and crystal-clear pool promise an unforgettable holiday for those looking for relaxation, warm Tuscan hospitality, and culture. 
 




“Some journeys take you to a new destination, but Italy has a way
of taking you to a new version of yourself.”

-John Mark Green