Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Die Katzen sind Katzen, Januar Schnee und ein, zwei Zwerge

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Die Katzen sind Katzen, kurz gesagt, und ihre Welt 

ist die der Katzen, von einem Ende zum andern.

- Rainer Maria Rilke




Längs, quer oder seitlich gelegt, Hauptsache ganz nah und bitte völlig bewegungslos, sonst könnte es der Katze ja ungemütlich werden und ich bin dankbar, dass es so ist! 




Nun, ich weiß nicht, ob ich durch das Zusammenleben mit meinen Katzen und ihrer besonderen Vorliebe fürs absolute Abhängen zum Couch-Potato geworden bin, oder ob ich es sowieso in mir hatte und die Katzen nur ein Alibi sind, schließlich brauchen sie meine Nähe und die lässt sich nun mal auf einem bequemen Sofa am allerbesten herstellen. Ich schätze diese Art der Entschleunigung jedenfalls sehr.




Neige ich doch trotz fortgeschrittenen Alters immer noch zu praktizierter Selbstüberforderung aufgrund einer Vielzahl mir selbst gestellter Aufgaben. Da ist es hilfreich, mal ein Weilchen auf dem Sofa "festgenagelt" zu werden. 




Aber es ist, wie es ist, und das ist unser tägliches Morgenritual, ausgiebig und total entschleunigend. 




Silvesternacht war übrigens total gruselig, obwohl es Coralie in ihrer Jugend überhaupt nicht gestört hat. Ob es das jugendliche Alter oder die Anwesenheit ihrer Mutterersatz-Mitkatze Xenia war, die ihr damals diese Ruhe und Gelassenheit gegeben hat, oder die Tatsache, dass wirklich immer mehr, länger und vor allem auch viel lauter um uns herum gefunkt, gekracht und geböllert wird, keine Ahnung. Jedenfalls hat sie sich sehr gefürchtet und war durch und durch verstört, sodass ich sie bis 01:00 bei mir auf dem Schoß hatte. Wir haben in unserem Leben, mit oder ohne Katze, keine einzige Rakete in den Himmel entlassen. 




Wenn Coralie dann schon mal unterwegs ist und ihren Dauerschlaf unterbricht oder die Spielunlust (der wird nämlich ausschließlich des Nachts gefrönt!) hat, ist sie absolut aufs Fressen bedacht. Frauchen könnte sie ja eventuell vergessen und sie müsste schnöde verhungern. 





Zu ihrem großen Glück gibt es seit einigen Monaten einen Futterautomaten und der ist immer pünktlich, auch wenn die Portionen etwas klein ausfallen.




Im Augenblick verpassen wir ja auch nicht viel. Die Straßenverhältnisse sind nicht gerade dazu angetan, Ausflüge zu unternehmen. Wir fahren nur,  wenn es wirklich notwendig ist. 




Die Norddeutschen sind so richtige Winter mit viel Schnee nicht mehr gewohnt und das Autofahren wird dann rasch zum Abenteuer.



Man muss schon genau hinschauen, um zu erkennen, dass dies keine Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind. So ein bisschen schimmert die Weihnachtsdeko im verschneiten Garten noch durch. Die kommt erst weg, wenn es nicht mehr so feucht und kalt ist. 


⋆𐙚❅*°⋆❆.ೃ࿔*:


Dankbar bin ich auch jeden Winter bei Schneefall für den Bauerngarten und seine bezaubernde Struktur. Das Auge will ja auch im Winter erfreut sein und genau das ist hier der Fall. 



Leidenschaften machen uns
zu Riesen oder zu Zwergen.

Peter Sirius, 1858 - 1913


Nun, ich jedenfalls habe mich wie ein Riese gefühlt, als ich nach fast 20 Jahren mein Stickzeug vom Boden geholt habe und der Leidenschaft nachgegeben habe, das Wichtel ABC (im Bilderrahmen im Hintergrund zu sehen!!!) angefangen und in Sage und Schreibe 4 Wochen auch beendet habe. Ich hätte nie erwartet, dass mir das noch einmal so viel Freude bereitet hat. 




Zum Abschluss noch einen Abendblick, diesmal aus dem Giebelfenster nach Norden raus. Es hat einfach so unwiderstehlich märchenhaft ausgesehen, das wollte ich Euch doch nicht vorenthalten. 

Ich hoffe, Ihr seid alle gut und gesund ins neue Jahr gekommen, lasst Euch nicht völlig vom Wintereinbruch in Nordeuropa überwältigen und macht einfach das Beste aus dem jungen Januar. 


⋆𐙚❅*°⋆❆.ೃ࿔*:

Schneebestäubte Grüße aus Norddeutschland,

isabella



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Celler Weihnachtsmarkt und noch ein Rilke

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Der Weihnachtsmarkt in Celle gilt als einer der schönsten in Deutschland und somit sind wir sehr privilegiert, ihn so nah zu haben, um die wirklich bezaubernde Atmosphäre genießen zu können. 




 Die vielen beeindruckenden Fachwerkhäuser tragen nicht unwesentlich zum Zauber dieses Marktes bei. 






An der Ecke

Der Winter kommt und mit ihm meine Alte,
die an der Ecke stets Kastanien briet.
Ihr Antlitz schaut aus einer Tücherspalte
froh und gesund, ob Falte auch bei Falte
seit vielen Jahren es durchzieht.

Und tüchtig ist sie, ja, das will ich meinen;
die Tüten müssen rein sein, und das Licht
an ihrem Stand muß immer helle scheinen,
und von dem Ofen mit den krummen Beinen
verlangt sie streng die heiße Pflicht.

So trefflich schmort auch keine die Maroni.
Dabei bemerkt sie, wer des Weges zieht,
und alle kennt sie - bis zum Tramwaypony;
sie treibts ja Jahre schon, die alte Toni ...
Und leise summt ihr Herd sein Lied.


  Rainer Maria Rilke, 1875 - 1926








Die frühe Dämmerung lässt all die Lichter und Kerzen besonders festlich strahlen und der Duft nach gerösteten Mandeln, Zuckeräpfeln, gegrillten Bratwürsten und Fleichspießchen ist schon recht verlockend. 




 
Auch die umliegenden Geschäfte haben sich weihnachtlich herausgeputzt und selbst der Taubenschwarm (hoch über der Adventspyramide auf der rechten Seite gut zu erkennen!) ist mit seinen romantischen Schwüngen ganz in Feiertagslaune. 




Kommt dann die Dezembernacht, kann sich wahrlich niemand dem besonderen Flair des Weihnachtsmarktes entziehen, der sich aufs Wunderschönste durch die gesamte Innenstadt, was hier bei uns gleichbedeutend mit Altstadt ist, zieht.  

 




North wind dreams
Are blue, you said
Mine are full of Christmas snow


for more of my haiku -> veredit©isabella.kramer








Ich wünsche Euch einen besinnlichen und harmonischen 4. Advent.
und dass Ihr Euch beschenkt und geliebt fühlt in diesen kommenden Weihnachtstagen.
 Ruhe und Entspannung Euch die Zeit mit Familie und Freunden so recht genießne lässt 
und für das neue Jahr einen glücklichen Wechsel und viel Posiitives und Lebenswertes in 2026

herzlichst Eure,
 isabella





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Trautes Heim... und dann der Garten und Rilke

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Bei dir ist es traut:

Zage Uhren schlagen

wie aus weiten Tagen.

Komm mir ein Liebes sagen –

aber nur nicht laut.


Ein Tor geht irgendwo

draußen im Blütentreiben.

Der Abend horcht an den Scheiben.

Laß uns leise bleiben:

Keiner weiß uns so.



Rainer Maria Rilke 






Ich liebe es Haus und Garten weihnachtlich zu dekorieren, und manchmal habe ich das Gefühl, 
dass das Haus erst in diesem Zustand richtig komplett ist. Es mag daran liegen, dass wir vor über 20 Jahren genau in der Vorweihnachtszeit eingezogen sind und ich somit die Freude über das neue Haus fest und untrennbar mit dieser Zeit im Jahr verbunden ist. 






Die kleine Kurrendengruppe gehört einfach dazu und auch wenn sich das Drumherum im Laufe der Jahre verändert, ist es ohne die kleinen Erzgebirgssänger keine richtige Adventszeit. 






Natürlich darf der Garten nicht fehlen und wenn dann der erste Schnee im Dezember alles überzuckert, bin ich so rundum glücklich. 






Schnee hält sich zurzeit ja nicht so lange, aber wenn alles so schön gestaltet ist, ist es auch ohne die weiße Pracht recht weihnachtlich. 





Lebkuchen und Tannenduft sind für mich untrennbar mit der Weihnachtszeit verbunden.
Unsere alte Katze genießt diese Indoorzeit von uns auch sehr und ist zufrieden, wenn sie bei mir im Atelier in ihrem Körbchen den Tag verschlafen kann. 






Ich wünsche Euch einen besinnlichen und harmonischen 2. Advent.


herzlichst isabella





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Erntezeit im Garten und Rilke

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Im Übermaß hat der Sommer uns Blüten im Garten beschert und so habe ich mich wieder einmal an ein geliebtes Projekt gewagt, Blütenkränze zu binden. 






Es war einfacher, als gedacht und hat sehr viel Freude gemacht. 







Herbsttag


Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.



Rainer Maria Rilke - aus: Das Buch der Bilder








Herrlich entspannend und meditativ war es obendrein und ich hätte glatt noch ein paar machen können. Auf die Art und Weise bekam die liebe Nachbarin auch noch einen. 



So viel Einsatz wurde dann auch prompt mit einen unvergleichlich schönen Sonnenuntergang belohnt. 






verlinkt mit:  Image-in-Ink - Skywatch Friday - Mosaic Monday - Floral Friday




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Inselhotel Konstanz, Bodensee und Rilke

 


Es gibt sie, diese Orte, an denen sich alles richtig, perfekt, ja wundervoll anfühlt, vom ersten Augenblick an und das Inselhotel Konstanz, ist exakt solch ein Ort für uns. Schon die Art des Gebäudes, es ist ein ehemaliges Dominikaner Kloster und liegt direkt am Bodensee, fußläufig zur Konstanzer Altstadt. 



Der Ausblick aus unserem Zimmer war derart grandios, dass wir sicherlich noch viel länger hätten dort bleiben können. Je nach Tageszeit und Wetterlage bietet der Bodensee absolute Abwechslung und atemberaubende Schönheit. 




Die Balkone sind winzig, aber die Hotelterrasse ist großzügig angelegt und jederzeit für die Hotelgäste nutzbar. 



Der gut erhaltene Kreuzgang inmitten des modern eingerichteten Hotels ist sicherlich mit ein Highlight. Mir haben auch die überall stehenden Blumenbouquets sehr gefallen. 




Die Blaue Stunde mit den fernen verschwimmenden Alpen lässt den Bodensee unendlich erscheinen. 



Ein Anblick von dem wir uns nur sehr schwer trennen konnten. 




Der erste Morgen begrüßt uns mit dickem Seenebel über dem aber bereits (nach unserem ausgedehnten und sehr gutem Frühstück) eine zaghafte Oktobersonne sich andeutet. 




Bevor wir nach anderen Zielen aufbrechen, erkunden wir jedoch die winzige Privat Insel auf der das Hotel steht und entdecken sofort den liebevoll angelegten Badebereich mit eigenem Seezugang. 




Schwimmen ist hier nicht ganz ungefährlich, da es bedingt durch die Insel eine Strömung gibt, die man beachten sollte. Die Qualität des Wassers im Bodensee ist sehr gut, die Sicht klar und es mangelt nicht an Fischen. 




Der Park ist reizend, abwechslungsreich und man sieht an den Bäumen und oder der stützenden Mauer deutlich das Alter der gesamten Anlage. 




Dominikaner Insel oder auch Konstanzer Insel wird die Insel genannt, die ihre Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückführen kann. Hier sieht man die herrliche Farben des umgebenden Wassers.




Nicht zu Unrecht wird dieses Hotel auch Juwel am Bodensee genannt. Ich habe unfassbar viele Bilder vom Hotel und Park gemacht, möchte euch aber nicht "zuschütten". 




Wie versprochen kam die Sonne und der Nebel verschwand gänzlich, so dass einem goldenen Oktobertag rein gar nichts mehr im Weg stand und die Fotografien damit auch deutlich besser wurden. 





Bodensee

Die Dörfer sind wie ein Garten.
In Türmen von seltsamen Arten
klingen die Glocken wie weh.
Uferschlösser warten
und schauen durch schwarze Scharten
müd auf den Mittagsee.

Und schnellende Weilchen spielen,
und goldene Dampfer kielen
leise den lichten Lauf;
und hinter den Uferzielen
tauchen die vielen, vielen
Silberberge auf.


Rainer Maria Rilke, 1875 - 1926








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