Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Es ist Winter in meinem Norden - Silencio

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Stille hat der plötzlich Wintereinbruch mit sich gebracht. Ein Zustand, den ich am Winter besonders schätze. Von meiner Vorliebe für die blassen, müden Farben dieser Jahreszeit mal ganz abgesehen. 







ich ließ mich fangen
von der weißen stille
und legte all mein drängen
in den eisig kalten schoß


lautlos verhallen
worte, schwüre, strophen
das längst gebrochene
ist hier bedeutungslos


der eiswind kühlt
die wunden, alte narben
sanft mahnt der frost
zum blick nach innen


zeit dehnt ins endlos sich
licht blendet, tröstet, füllt
lehrt schweigen, bleiben
annehmendes besinnen


und als kein vers, nicht eine silbe
schreibbar, fühlbar ist
verheißt gewissheit heller ton
hier kann ich neu beginnen


veredit©isabella.kramer12





Und das Auge schärft sich wieder für Strukturen und Konturen. Muster werden mit einem Male deutlich und profane Dinge verwandeln sich in kleine Kunstwerke. 





Im Garten befinden sich mal wieder gefühlt sämtliche Spatzen Norddeutschlands und der Lärm, den sie bei ihren gemeinsamen Mahlzeiten veranstalten, hat so gar nichts mit erwähnter Stille zu tun. Sie scheinen sich stets viel zu erzählen haben. 




Die drei Spatzen

In einem leeren Haselstrauch
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.

Der Erich rechts und links der Franz
und mitten drin der freche Hans.

Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber da schneit es, hu!

Sie rücken zusammen, dicht an dicht.
So warm wie der Hans hat's niemand nicht.

Sie hören alle drei ihrer Herzlein Gepoch
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.


- Christian Morgenstern, 1871 - 1914





Der Raureif und der Schnee hielten sich ja einige Tage lang, und was auf dem Weg zur Arbeit sehr beschwerlich war, zeigte sich im Garten von seiner allerschönsten Seite. 








Die frostfesten Gartenkeramiken erfreuen nicht nur mich zu jeder Jahreszeit, sondern auch die Vögel lieben es, diese anzufliegen und sie als Ausguckspunkte zu nutzen. 




Die Christrose

In der schweigenden Welt, 
Die der Winter umfangen hält, 
Hebt sie einsam ihr weißes Haupt; 
Selber geht sie dahin und schwindet 
Eh’ der Lenz kommt und sie findet, 
Aber sie hat ihn doch verkündet, 
Als noch keiner an ihn geglaubt.


Johannes Trojan, 1837 - 1915






Zum Ende gesellte sich auch noch Nebel zum Schnee, leider waren die Straßen spiegelglatt, sodass ich meine Fotografierlust etwas eindämmen musste. 





Fürs Erste ist die weiße Pracht ja vergangen und unserer Ausflugslust steht nunmehr nichts im Wege. 


Ich wünsche Euch eine schöne Woche. 

Winterliche Grüße, 


isabella 


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Zum 1. Advent - Eisnacht

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Eisnacht

Wie in Seide ein Königskind
schläft die Erde in lauter Schnee,
blauer Mondscheinzauber spinnt
schimmernd über der See.

Aus den Wassern der Raureif steigt,
Büsche und Bäume atmen kaum:
durch die Nacht, die erschauernd schweigt,
schreitet ein glitzernder Traum.


Clara Müller-Jahnke, 1860 - 1905





Ich wünsche Euch eine wunderschöne, harmonische Adventszeit.



herzlichst Isabella



Skywatch Friday Image-in-Ing My Corner of the World  - ThrougH My Lens

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Christmas Thoughts - Three Gardens

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My Winter view! 











"From December to March, there are for many of us three gardens -

the garden outdoors,

the garden of pots and bowls in the house,

and the garden of the mind's eye."


-   Katherine S. White




Ich wünsche Euch einen besinnlichen und harmonischen 4. Advent.


herzlichst Isabella



Skywatch Friday Image-in-Ing My Corner of the World  - ThrougH My Lens




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Sternkristalle

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Im Schnee

Schneegeriesel. Flocken über Flocken.
In der weichen Luft zerfließt der Schaum,
und kein Windhauch weht die Erde trocken.

Aber, wenn im Frost erstarrt der Flaum,
reift er schnell zu glitzernden Kristallen
und blinkt dann am Boden und am Baum.

– Nasser Schnee ist auf mein Haar gefallen –
In den Bergen türmt er sich zu Eis
und zu donnernden Lawinenballen.

Von den Dächern tropft es leise, leis,
und dazwischen gleiten und verschwimmen
fern und ferner, kaum daß ich es weiß,

Dämmernde Gedanken, leise Stimmen
Wie Erinnern, wie Atem bloß,
einer Sehnsucht aufgescheuchtes Glimmen.

Alles fließt der Erde in den Schoß.
Dieses Lebens gleitende Gesichte,
ungezählte Tropfen, Los um Los,

Einen Augenblick beglänzt vom Lichte –
oder in der rauen Luft gereift,
und nun auf der harten Erde dichte

Sternkristalle, bis ein Wind sie streift.




Hedwig Lachmann, 1865 - 1918



Floral Friday - Our World Tuesday - Image-In-Ing - Garden Affairs 




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winter illusion

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photography, as we all know,
is not real at all.
It`s an illusion of reality
with which we create
our own private world.


 Arnold Newmann





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unsichtbar

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Der beste Teil der Schönheit ist der, den ein Bild nicht festhalten kann.

Francis Bacon 





I wish you all a calm and colourful weekend


veredit











 Visit to Scenic Sunday




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iceland impressions XIII - depth

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Nature is not on the surface, it is in the depths. The colors are the expression of this depth on the surface. They rise from the roots of the world. They are their life, the life of ideas.



Paul Cézanne

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iceland impressions I

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Es gibt Augenblicke im Leben, wo wir aufgelegt sind, jede Blume und jedes entlegene Gestirn an den Busen zu drücken – ein Umarmen der ganzen Natur, gleich unserer Geliebten. Der Mensch, der es so weit gebracht hat, alle Schönheit, Größe, Vortrefflichkeit im kleinen und großen der Natur aufzulesen und zu dieser Mannigfaltigkeit die große Einheit zu finden, ist der Gottheit schon sehr viel näher gerückt. Die ganze Schöpfung zerfließt in seine Persönlichkeit.

Johann Christoph Friedrich von Schiller






for more Water

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eisgekrönt




refugio conclusio - pantum

in sanftes dämmerlicht getaucht
von eisgespinsten zart gekränzt
dezemberrosen frostbehaucht
selbst unscheinbares silbern glänzt

von eisgespinsten zart gekränzt
ein jedes blatt wird zur skulptur
selbst unscheinbares silbern glänzt
raureifdurchwebte schleierspur

ein jedes blatt wird zur skulptur
vertraut und doch verlockend fremd
raureifdurchwebte schleierspur
schönheit entblößt sich ungehemmt

vertraut und doch verlockend fremd
in sanftes dämmerlicht getaucht
schönheit entblößt sich ungehemmt
die letzten rosen frostbehaucht








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Dezemberrose

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Die Rosenblüte
Erstarb in diesen Tagen:
Oh, welche Kälte!


Shiki (1867 -1902)

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Staunen



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Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.
Albert Einstein

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