Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Mein Norden - Luhebrücke, Salzhausen

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Es liegt ein ganz besonderer Zauber über diesem Ort, und an diesem herrlichen Vorfrühlingstag mit dem blitzblauen Himmel und dem wärmenden Sonnenschein erst recht. Nun, man muss schon die Koordinaten dieses Ortes kennen, um ihn zu finden. 53°13'37.7"N 10°12'06.3"E - das sind die Koordinaten der Luhebrücke bei Salzhausen. 



Nixe im Grundquell

Nun in dieser Frühlingszeit
Ist mein Herz ein klarer See,
Drin versank das letzte Leid,
Draus verflüchtigt sich das Weh.

Spiegelnd meine Seele ruht,
Von der Sonne überhaucht,
Und mit Lieb umschließt die Flut,
Was sich in dieselbe taucht.

Aber auf dem Grunde sprüht
Überdies ein Quell hervor,
Welcher heiß und perlend glüht
Durch die stille Flut empor.

Und im Quelle badest du,
Eine Nix mit goldnem Haar;
Oben deckt den Zauber zu
Das Gewässer, tief und klar.

Gottfried Keller, 1819 - 1890





Wahrlich, es hätte uns nicht gewundert, wenn wir im leise plätschernden Wasser das Antlitz einer Nixe erblickt hätten. 





Wir konnten uns kaum trennen von diesem einzigartigen Ort.





°‧ 𓆝 𓆟 𓆞 ·。°‧ 𓆝 𓆟 𓆞 ·。°‧ 𓆝 𓆟 𓆞 ·。














Come gentle Spring!

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"Come, gentle Spring!  Ethereal Mildness!  Come."

-  James Thomson 




Wishing you all a wonderful early spring, dearest friends!

Sincerely yours,


Isabella




linked with: Floral Friday - Sunday Best  

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Mein Norden, vom Frühling und Genießen




Der Frühling

ein Veilchen in Fugen
ein Lächeln im Bus
ein Arm voller Tulpen
ein inniger Kuss
ein, zwei Stunden Sonne
ein Regenguss 
ein schelmischer Blick 
ein ich darf, nicht ich muss







Der März ist da und somit für die Meteorologen der Frühling. Draußen fühlt es sich auch wirklich danach an: Die Sonne lacht, die Temperaturen steigen und der Garten erwacht aus dem Winterschlaf. 




Da will Dekoration für innen und außen gestaltet werden. Bäume, Sträucher, Hortensien und Rosen geschnitten sein und in der Sonne gesessen und Espresso trinkend in den Tag geträumt werden. 




Es ist eine Wohltat, wieder draußen arbeiten zu können. Die Katze ist nach langen Monaten der Krankheit und nahezu wöchentlichen Tierarztvisiten endlich auf dem Wege der Genesung. Drückt uns bloß die Daumen, dass der Zustand anhält. 




Wir mussten einfach mal raus und haben uns auf den Weg zu den Meißendorfer Teichen gemacht, es hieß, dort wären viele Kraniche zu beobachten. Nun in unserem Fall stimmte das so nicht: kein Kranich weit und breit. Wie immer einige andere Wasservögel, Wildgänse und Enten, aber die Stille und Weite dort haben auch ohne Kraniche ihre Wirkung entfaltet. 




So in der Wochenmitte hatten wir das riesige Areal fast für uns ganz allein. 




Das Plätschern und Murmeln der kleinen Heideflüsse begleitete uns und die Sonne vergoldete die Szenerie. 





Es sind diese Augenblicke in der Natur, die mich so unendlich dankbar machen. Sein und genießen dürfen. 





Glück:

Der Zustand des still lachenden Eins-Sein mit der Welt.


- Hermann Hesse









Heimgekehrt gab es eine köstliche frisch zubereitete Winterminestrone mit Allem, was im Gemüsefach zu finden war: Wirsing, Fenchel, Tomaten, Canellini-Bohnen, Möhren, Stangensellerie, Nudeln und natürlich frisch geriebenen Parmesan. Ein Festmahl! 






Man muss sich in der Kunst üben, das Leben recht zu genießen

- Michel de Montaigne


Nun, wir jedenfalls werden unser Bestes geben, um diesem Thema gerecht zu werden. 








Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren, sonnigen und hoffnungsvollen März. 

Eure, 


isabella




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Mein Norden - da ist nicht viel

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da ist nicht viel
so mitten drin im winterland
kein licht, kein grün 
nur weiß und schnee
der tröstend deckt
was schläft nicht weckt

und doch 
sind's kleine wunderzeichen
am dürren ast 
im trocknen gras
erwachend, wartend
zaghaft das lächeln
will nicht weichen

schon öffnet's spaltbreit 
die grauen türen 
lässt träume schlüpfen
ein herzschlag, zwei
mag's zuversicht
mag's leichtsinn schüren

nun es wird reichen
als trost bis morgen 
vielleicht bis übermorgen
doch dann bestimmt 









Es ist wahrlich ein Winterschlaf in diesem Jahr, ein Sich-zurückziehen, In-sich-gekehrt-sein und auch das fühlt sich gut an. 





Ich habe mich an ein altes Hobby erinnert, das Kreuzsticken, und festgestellt, dass es mir auch nach fast 20 Jahren Unterbrechung noch genauso viel Freude und Entspannung bereitet wie damals. Dieses Winter-Mustertuch stammt aus einer alten Verena von 1989 und stand schon damals auf meiner To-do-Liste.  Ich musste in der unteren Bordüre folglich die Jahreszahl von 1989 auf 2026 abändern. Das hat mich schon ein wenig sentimental gemacht, all die vielen Jahre… 




Verschwendete Zeit ist Dasein, gebrauchte Zeit ist Leben.

Edward Young, 1683 - 1765









Manch einem mag es ja langsam zu viel werden mit den Winterbildern; ich muss allerdings gestehen, dass es mich ein wenig beruhigt, dass es wieder richtige Winter bei uns in Norddeutschland gibt; jetzt, hier und nicht nur in der Erinnerung an meine Jugend in den 60er- und 70er-Jahren. 


Apropos kleine Zeichen, die findet man draußen im Augenblick nur schwerlich. Da ist es umso richtiger, sich einen kleinen Hoffnungsschimmer ins Haus zu holen. 





Zum Abschluss noch eine kleine, aber sehr profunde Weisheit:



Von Katzen versteht niemand etwas,
der nicht selbst eine Katze ist.

Natsume Sôseki, 1867 - 1916







Ich wünsche Euch eine schöne Woche. 

Winterliche Grüße, 


isabella 


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Ins Innre der Natur


















"Ins Innre der Natur -"
O du Philister! -
"Dringt kein erschaffner Geist."
Mich und Geschwister
Mögt ihr an solches Wort
Nur nicht erinnern!
Wir denken: Ort für Ort
Sind wir im Innern.
"Glückselig, wem sie nur
Die äußre Schale weist!"
Das hör' ich sechzig Jahre wiederholen
Und fluche drauf, aber verstohlen;
Sage mir tausend tausend Male:
Alles gibt sie reichlich und gern;
Natur hat weder Kern
Noch Schale,
Alles ist sie mit einem Male;
Dich prüfe du nur allermeist,
Ob du Kern oder Schale seist!

J. W. v. Goethe








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The Crocus were first!

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The Crocuses


They heard the South wind sighing
    A murmur of the rain;
And they knew that Earth was longing
    To see them all again.
 
While the snow-drops still were sleeping
    Beneath the silent sod;
They felt their new life pulsing
    Within the dark, cold clod.
 
Not a daffodil nor daisy
    Had dared to raise its head;
Not a fairhaired dandelion
    Peeped timid from its bed;
 
Though a tremor of the winter
    Did shivering through them run;
Yet they lifted up their foreheads
    To greet the vernal sun.
 
And the sunbeams gave them welcome,
    As did the morning air—
And scattered o’er their simple robes
    Rich tints of beauty rare.
 
Soon a host of lovely flowers
    From vales and woodland burst;
But in all that fair procession
    The crocuses were first.
 
First to weave for Earth a chaplet
    To crown her dear old head;
And to beauty the pathway
    Where winter still did tread.
 
And their loved and white haired mother
    Smiled sweetly ’neath the touch,
When she knew her faithful children
    Were loving her so much.

Frances Ellen Watkins Harper, 1825 –1911




Hart in Nehmen sind sie diese allerersten Krokusse, noch weit vor den ersten Schneeglöckchen. Nur die Zaubernuss ist auch schon wach und die ersten Spitzen der Zwergiris schauen schon mal vorsichtig heraus. 



 
Es regnet arg viel in diesem Winter und tut es immer noch. Kein Wunder, dass die Pegel unserer vielen Flüsse schon wieder hoch stehen. Das hier ist die Fuhse, die sich weit über die umliegenden Felder ausgedehnt hat. 





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Rilke, Mitwirken und erste Tulpen

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Da dich das geflügelte Entzücken
Über manchen frühen Abgrund trug,
Baue jetzt der unerhörten Brücken
Kühn berechenbaren Bug.

Wunder ist nicht nur im unerklärten
Überstehen der Gefahr;
Erst in einer klaren reingewährten
Leistung wird das Wunder wunderbar.

Mitzuwirken, ist nicht Überhebung
An dem unbeschreiblichen Bezug,
Immer inniger wird die Verwebung,
Nur Getragensein ist nicht genug.



Rainer Maria Rilke, 1875 - 1926



Willkommen im März! 

Zwischen die ersten Tulpen des Jahres stecke ich immer Spirea Zweige (Brautspieren) aus dem eigenen Garten. Nach einigen Tagen in der Wärme kommen die bezaubernden winzigen Blätter und Blüten zum Vorschein und die Zweige halten bis zu drei Wochen.  Hier bei uns in Norddeutschland ist der Winter zurückgekehrt, na gut, sagen wir das, was wir in den letzten 10 bis 20 Jahren Winter nennen. Es ist auch tagsüber stets unter Null und die vorwitzigen Frühlingsblüher im Garten haben einen harten Stand. Aber es wird schon werden mit dem Frühling. 


Wie sagt die liebe Kaya stets -  Life is good! 




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Mosaik Bilder

 























Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren
 kleinen Freuden zusammengesetzt ist.


Daniel Spitzer, 1835 - 1893




Ich konnte es einfach nicht lassen, den Terrassentisch in einen kleinen Vorgeschmack auf den Frühling zu verwandeln, zumal überall im Garten bereits die Spitzen der Frühlingsblumen aus der Erde schauen. So habe mich mir drei kleine Töpfchen gekauft und in die Winterschale gepflanzt. Die eisigkalten Nächte scheinen den blühenden Schätzchen nichts auszumachen. Einen interessanten Himmel mit Blau-Rosa Einteilung gab es dann noch gratis dazu. 



Skywatch Friday - Image-in-Ing My Corner of the World - Himmelsblick - AWWW- Monday 




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