Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Mein Norden - Geduld

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Winterlied (1821)


Geduld, du kleine Knospe 

Im lieben stillen Wald, 

Es ist noch viel zu frostig, 

Es ist noch viel zu bald. 


Noch geh ich dich vorüber, 

Doch merk ich mir den Platz, 

Und kommt heran der Frühling, 

So hol' ich dich, mein Schatz.


August von Platen-Hallermünde (Graf Platen) 



Anderes fordert meine ungeteilte Aufmerksamkeit und drum heute "nur" ein kleiner Gruß in Eure Woche. 
Bleibt geduldig, positiv und zuversichtlich, liebe Freunde. 


isabella

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Mein Norden - Bobenwald

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Der Bobenwald bei Ebstorf ist einer der größten zusammenhängenden Hainsimsen-Buchenwälder der Lüneburger Heide. Die Rotbuche (Fagus sylvatica) ist die dominierende Baumart im Hainsimsen-Buchenwald, aber auch Eichen und in höheren Lagen Berg-Ahorne und Tannen können vereinzelt angetroffen werden. Namensgebend und typisch für diesen Lebensraum ist in der Krautschicht die Weiße Hainsimse (Luzula luzuloides), ein eher unscheinbares Sauergras mit weißlichem Blütenstand, (was ich nicht entdecken konnte!). Der Hainsimsen-Buchenwald wächst auf sauren Böden.

Botaniker bezeichnen Hainsimsen-Buchenwald als "artenarm". Damit meinen Sie, dass die Krautschicht aus wenigen Pflanzenarten besteht und oft vegetationsfreie Lücken mit Laubauflage zu sehen sind. 




Der Wald ist geprägt durch einen hohen Anteil an Buchenaltholz auf bodensauren Standorten, die immer wieder von Alt- und Totholzinseln durchsetzt sind. Typische Arten der Krautschicht sind Draht-Schmiele, eine Gräserart, und die Heidelbeere.





Buchenalthölzer sind der typische Lebensraum für den Schwarzspecht und weitere Höhlenbrüter, wie Hohltaube, Dohle und Fledermäuse. Der Schwarzspecht schafft mit dem Bau seiner Bruthöhlen für viele Arten erst geeignete Nisthöhlen, die im Wirtschaftswald ansonsten selten geworden sind.








Es ist ein wunderschönes Naturschutzgebiet, dass eine ungemein friedvolle Atmosphäre hat. 





Auch Totholz, als stehendes oder liegendes Totholz, hat einen hohen Wert im Ökosystem. An der Zersetzung alter Bäume sind vielfältige Lebensgemeinschaften aus Käfern, Pilzen, Moosen und Flechten beteiligt.




Vogelgezwitscher füllt die ansonsten recht leeren Wege und wir genießen den Frieden und die Entspannung dieses herrlichen Waldes. 




Ja, es gibt in dieser Region auch einige Wolfsrudel. Aber Angst im Wald haben wir, trotz der ansteigenden Zahl an Wölfen nicht. In der Paarungszeit (März) würde ich die Wälder der Lüneburger Heide allerdings meiden, da die Wölfe dann aggressiver als normal sind. 





Der Bobenwald, als natürlicher Buchenwald gehört zu den häufigsten Gesellschaften einer "potentiell natürlichen Vegetation" auf sauren Böden - also diesen Waldtyp würde man vermutlich antreffen, wenn es keinen Einfluss von Menschen auf unsere Umwelt gegeben hätte. 





Charakteristische Pflanzenarten für diesen Waldtyp sind die auf dem rechten Foto zu sehenden Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella).





und Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris). Diese natürlich Wildnis um uns herum verzaubert und begeistert gleichermaßen. 







Nur eine Stunde im grünen Wald

Nur eine Stunde von Menschen fern,
Nur eine einzige Stunde!
Statt der tönenden Worte des Waldes Schweigen,
Statt des wirbelnden Tanzes der Elfen Reigen,
Statt der leuchtenden Kerzen den Abendstern,
Nur eine Stunde von Menschen fern!

Nur eine Stunde im grünen Wald,
Nur eine einzige Stunde!
Auf dem schwellenden Rasen umhaucht von Düften,
Gekühlt von den reinen balsamischen Lüften,
Wo von ferne leise das Echo schallt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!

Nur eine Stunde im grünen Wald,
Nur eine einzige Stunde!
Wo die Halme und Blumen sich flüsternd neigen,
Wo die Vögel sich wiegen auf schwankenden Zweigen,
Wo die Quelle rauscht aus dem Felsenspalt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!


Auguste Kurs 1815 - 1892, deutsche Dichterin











Christmas Thoughts - Rilkes Advent

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Advent


Es treibt der Wind im Winterwalde

die Flockenherde wie ein Hirt

und manche Tanne ahnt, wie balde

sie fromm und lichterheilig wird,

und lauscht hinaus. Den weißen Wegen

streckt sie die Zweige hin – bereit,

und wehrt dem Wind und wächst entgegen

der einen Nacht der Herrlichkeit.



Rainer Maria Rilke 





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Im Wald ...

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Durch die wolkige Maiennacht
Geht ein leises Schallen,
Wie im Wald die Tropfen sacht
Auf die Blätter fallen.

Welch ein ahnungsreicher Duft
Quillt aus allen Bäumen!
Dunkel webt es in der Luft
Wie von Zukunftsträumen.

Da, im Hauch, der auf mich sinkt,
Dehnt sich all mein Wesen,
Und die müde Seele trinkt
Schauerndes Genesen.

Müde Seele, hoffe nur!
Morgen kommt die Sonne
Und du blühst mit Wald und Flur
Hell in Frühlingswonne.


Emanuel Geibel, 1815 - 1884








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Autumn at Middle Earth

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“I sang of leaves, of leaves of gold, and leaves of gold there grew:
Of wind I sang, a wind there came and in the branches blew.
Beyond the Sun, beyond the Moon, the foam was on the Sea,
And by the strand of Ilmarin there grew a Golden Tree.

Beneath the stars of Ever-eve in Eldamar it shone,
In Eldamar beside the walls of Elven Tirion.
There long the golden leaves have grown upon the branching years,
While here beyond the Sundering Seas now fall the Elven-tears.

O Lórien! Too long I have dwelt upon this Hither Shore
And in a fading crown have twined the golden elanor.
But if of ships I now would sing, what ship would come to me,
What ship would bear me ever back across so wide a Sea?” 

― J.R.R. Tolkien, The Lord of the Rings


Dwarf beech (Fagus sylvatica var. Suentelensis) avenue, Bad Nenndorf, Lower Saxony, Germany






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Godbye October!

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Oh, hazy month of glowing trees,—
And colors rich to charm our eyes!
Yet—not less fair than all of these
Are Mother's fragrant pumpkin pies!


~Louise Bennett Weaver and Helen Cowles LeCron, "October," 1917




Skywatch Friday - Our World Tuesday - Wordless Wednesday





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be moved

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“The main thing is to be moved, to love, to hope, to tremble, to live.” 

- Auguste Rodin 














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the power inside

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“We do not need magic to transform our world. We carry all of the power
 we need inside ourselves already.”


― J.K. Rowling





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