Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Mein Norden - Novembertag

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Novembertag


Geht ein sonnenloser Tag

wiederum zur Neige,

und der graue Nebel tropft

durch die kahlen Zweige.


Leise atmend ruht die See,

müde, traumumsponnen . . .

eine Woge, schaumgekrönt,

ist im Sand zerronnen.




Clara Müller-Jahnke, 1860 - 1905











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Mein Norden - wie ein stiller See

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Ruhe

Mein Herz ist schlafen, wie ein stiller See.
Und ruhig gleiten meine weichen Lieder,
wie Schwäne, leise rinnende Kreise ziehend, – weißt du? –
über die sehnsuchtssingende Fläche.

Doch wirfst du deines Auges milden Strahl
in meiner singenden Seele lauschenden Grund,
dann blickt der Mond, in Silberblau getaucht,
Duftnebel streuend auf den dunkeln See,
ein Tönen schwingt sich flüsternd über die Weiten,
stillreger Wipfel Mondesnachtgesang,
die Schwäne rühren träumend ihr Gefieder
und singen wundertief und wehmutsselig
der Mutter Nacht ein nebeltrübes Lied.
  
  Walter Calé, 1881 - 1904








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My North - space enough

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We need to give each other the space to grow, to be ourselves, to exercise our diversity. We need to give each other space so that we may both give and receive such beautiful things as ideas, openness, dignity, joy, healing, and inclusion. 


- Max de Pree 
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sweet little wonders

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Das höchste Glück bringt uns der Augenblick eines unverhofften Gebens des Schicksals, 
wenn sich ihm jenes Zufriedensein zur Seite stellt, das keine Wünsche mehr hat.

- Wilhelm Vogel




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Schwanenspur

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Fliehendes Jahr, in duftigen Schleiern
Streifend an abendrötlichen Weihern
Wallest du deine Bahn;
Siehst mich am kühlen Waldsee stehen,
Wo an herbstlichen Uferhöhen
Zieht entlang ein stummer Schwan.

Still und einsam schwingt er die Flügel
Tauchet in den Wasserspiegel,
Hebt den Hals empor und lauscht;
Taucht zum andern Male nieder,
Richtet sich auf und lauschet wieder,
Wie's im flüsternden Schilfe rauscht.

Und in seinem Tun und Lassen
Will's mich wie ein Traum erfassen,
Als ob's meine Seele wär:,
Die verwundert über das Leben,
Über das Hin- und Widerschweben, 
Lugt' und lauschte hin und her.

Atme nur in vollen Zügen
Dieses friedliche Genügen
Einsam auf der stillen Flur!
Und hast du dich klar empfunden,
Mögen enden deine Stunden,
Wie zerfließt die Schwanenspur!




Gottfried Keller








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eine alte Mühle, viel Wasser, Schwäne, weiter Himmel und Ruhe

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zu Recht rühmt sich dieser Ort: Müden an der Örtze, eines der schönsten Dörfer der Lüneburger Heide zu sein. Heimelige uralte Bauernhöfe, malerische Gassen, die den Charme eines gewachsenen Dorfes spiegeln und  umgeben von den Flüssen Örtze und Wietze, geschützt von trutzigen, jahrhunderte alten Eichen und gesäumt von idyllischen Heideflächen liegt es einer Perle gleich da. Begleitet mich ein wenig am Wasser entlang liebe Freunde und lauscht mir mit der Stille dieses harmonischen Fleckchens Erde ....



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Laß deinen Geist still werden wie einen Teich im Wald. Er soll klar werden, wie Wasser, das von den Bergen fließt. Laß trübes Wasser zur Ruhe kommen, dann wird es klar werden, und laß deine schweifenden Gedanken und Wünsche zur Ruhe kommen.

Buddha, 560 - 480 v. Chr.

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