Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Abend am Yachthafen in Heiligenhafen und ein Gedicht

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Segelfahrt

Nun sänftigt sich die Seele wieder
und atmet mit dem blauen Tag,
und durch die auferstandnen Glieder
pocht frischen Bluts erstarkter Schlag.

Wir sitzen plaudernd Seit an Seite
und fühlen unser Herz vereint;
gewaltig strebt das Boot ins Weite,
und wir, wir ahnen, was es meint.


Christian Morgenstern, 1871 - 1914





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Skywatch Friday Image-in-Ing My Corner of the World -  H2O-Thuesday  - Travel Tuesday.


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Juist Tage

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Das Ankommen mit einer Fähre macht jeden Urlaub auf dieser autofreien Insel zu einem einzigartigen Erlebnis. Man ist nach der fast zweistündigen Überfahrt bereits angenehm entschleunigt. 




Auch dieses Mal hatten wir ein Zimmer im Strandhotel Kurhaus Juist mit einem herrlichen Blick aufs Meer. 




Wir haben vor vielen Jahren dieses Haus noch als Ruine kennengelernt und waren begeistert, als es auf das Feinste renoviert seinen Betrieb wieder aufnahm. Seither waren wir oft dort zu Gast. Zurzeit ist der Betrieb in der Insolvenz, da eine kostendeckende Betriebsführung nicht mehr gewährleistet war, was man als Gast schon vor zwei Jahren deutlich merken konnte. 




Aber die Insel hat weit mehr zu bieten, als ein Hotel. Selbst im Hochsommer nicht überlaufen, mit kilometerlangen Stränden und einer wundervollen lebendingen Dünenlandschaft. 





Interessant gestaltete Wanderwegen laden ein, auch mal abseits vom Meer zu laufen. Die Windharfe (oben links im Bild) hatte es mir besonders angetan. Ich habe versucht ihre Töne einzufangen, was allerdings durch den Wind, der ja sehr notwendig ist, nur durch sehr genaues hinhören zu erlauschen ist. 











Wetterwechsel ist an der Nordsee an der Tagesordnung und sollte mit entsprechender Kleidung stets tapfer ertragen werden.





Denn wenn dann wieder die Sonne scheint, wird man/frau doch auf Allerbeste belohnt! 






Sanddorn, das Beerengewächs links oben im Bild, ist meine Lieblings Fruchtaufstrich im griechischen Joghurt. Überall auf der Insel findet man so bezaubernde kleine Kunstwerke, wie den Schwimmer rechst unten. 






Juist - Sommer im Töwerland

Zeit geht anders hier
zottelnde Pferdekutschen und
segelnde Möwen im Aufwind
überholen dich, mich und den Tag


Dünen mit wogendem Gras
sommerschwere Rosen und
schneeiger, endloser Sandtraum
für dich, mich – glückliche Tage


heimelige Backsteingiebel 
friesische Gastlichkeit und
Krabben schon zum Frühstück
für dich, mich und der Himmel ganz nah





veredit©isabella.kramer








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Jetzt fahren wir übern (Tegern-)See

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Während unserer Tage am Tegernsee hatten wir ein ganz bezauberndes kleines und sehr erholsames Hotel in Bad Wiesssee. Ziemlich jeder etwas größere Ort am See (so schien es uns jedenfals) hat einen eigenen Bootsanleger und lädt dazu ein, das Auto stehenzulassen und die Sehenswürdigkeiten per Schiff (doch wesentlich komfortabler als mit einer hölzernen Wurzel!! 😁 ) zu erkunden. Direkt Bad Wiessee gegenüber liegt das ehemalige Kloster Tegernsee, das Benediktinische Zentrum des alten Bayerns. Somit war klar, dass wird unser erstes See-Ziel. 




Zum Glück hatte die Regenperiode der ersten Tag offensichtlich ihr Ende gefunden und der Himmel zeigte sich in schönstem bayrischen Weiß-Blau. Grund genug uns über den See zu wagen. 




Es ist eine herrlich entspannte Art und Weise seine Urlaubstage zu verbringen und sich die wundervolle Landschaft und pittoresken Ortschaften rund um den Tegernsee anzuschauen. 



Da zogen sie hin, die Regenwolken, unseren Segen hatten sie jedenfalls. 



Übrigens ist der Regen keines Menschen Freund, aber Wohl der Tiere, denn das Gras wächst schön, und die Biertrinker haben sich auch nicht zu beklagen, daß die Gerste nicht gerät.

Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832





Mit immer mehr Sonnenschein kam unser Ziel in Sicht - Schloss Tegernsee, früher Kloster Tegernsee.




Unübersehbar ist der gelb gestrichene Komplex für jeden, der nach Tegernsee kommt - ob nur auf der Durchfahrt in die Berge oder vielleicht zum Besuch des weitberühmten Bräustüberls. Es handelt sich dabei um das, was von den Bauten der ehemaligen Benediktinerabtei noch übrig ist, des einst vielleicht bedeutendsten Klosters im alten Bayern. 




Das ehemalige Benediktiner Kloster befindet sich seit der Säkularisation im Besitz des Hauses Wittelsbach. Momentaner Schlossherr ist S.K.H. Herzog Max in Bayern und I.K.H. Herzogin Elizabeth in Bayern. Das Schloss und die Tegernseer Gruft der Wittelsbacher sind nicht zu besichtigen. Im Jahr 1895 begann Herzog Karl Theodor mit dem Umbau der Mönchsgruft zur Gruft der Wittelsbacher in Bayern, die neben der Grabstätte in der Münchner Theatinerkirche die Bekannteste ist. Berümteste Person in der Gruft ist wohl Herzogin Ludovika in Bayern, Gemahlin des Herzogs Maximilian in Bayern und Mutter von "Sissi", der späteren Kaiserin von Österreich.








Der einzige zu besichtigende Teil dieser riesigen Anlage ist die ehemalige Klosterkirche St. Quirin, die 1476 erbaut, ab 1678 nach den Plänen Enrico Zuccalli ausgeprägte Barockisierung erhielt. In ihr zeigen sich Macht und Reichtum des Benediktinerordens sehr deutlich. 




Hach, das war jetzt aber ein Pech. Durch die ausgiebige Kirchenbesichtigung haben wir doch glatt den traditionell richtigen Zeitpunkt für das Essen von Weißwürsten verpasst. Der sollte nämlich VOR dem Angelus-Läuten (12 Uhr mittags) sein. Diese Regel stammt noch aus der Zeit, als die Metzger ihre Weißwürste nicht vorgegart hatten. 




Dös beste Bier hab i, was ma weit und breit findt - 
aber i kimm net zum Sauffa weil mei Buzzi net kimmt.

Bierdeckel aus dem Braustüberl 





Essen und Trinken, so heißt es in Bayern, hält Leib und Seele zusammen! 






Auch wenn man selbstverständlich in der heutigen Zeit zu jeder Uhrzeit seine Weißwürsterl genießen kann, waren wir doch noch so gesättigt von unserem fantastischen Hotelfrühstück, dass wir eigentlich nur ein zünftiges bayrisches Bier trinken wollten. Diesem guten Vorsatz sind wir dann doch in Form eines üppigen Palatschinken Tellers untreu geworden. 




Noch ein wenig zur Geschichte des Braustüberls findet sich hier: braustuberl.de




Ja, wir haben uns auch verliebt in diese so entspannte und charmante Atmosphäre und haben uns
fest vorgenommen wiederzukommen, an den Tegernsee und natürlich auch ins Braustüberl.




Da sind wir wieder auf "unserer" Seite des Tegernsee, glücklich und bereichert durch einen wunderschöne Ausflug über den See. 










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Southern Corners - 46, Morro Jable Lighthouse

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Everyone who knows me knows that I have a huge weakness for lighthouses. And I don't know why, but I missed showing you this part of Fuerteventura with the snow white lighthouse of Jandia. 




The Puerto del Morro Jable was built in the 1980s in order to connect Fuerteventura with the other Canary Islands. Get comfortable in a seashore restaurant, sip a coffee, and observe fishing and sport boats maneuvering around big ferries.




The Morro Jable Lighthouse came into service in 1996 and is still active today. It stands next to the beach and the salt marsh. It was conceived as a unique lighthouse, which should serve as a landmark and a reference in its surroundings, in the style of the old English lighthouses. Its height is 60 meters.






“The calming movement of the sea along with the restless ocean breeze gently caresses me creating a soothing trance which lulls me to a place of peace.”


 – M. L. Borges





We haven't visited this south part of the island often and feel more at home in the middle and on the west coast.




More about "our" Fuerteventura travel you can find -> here


















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Mein Norden - ein Spaziergang an der Aller in Celle


Ein Spaziergang entlang der Aller in Celle ist eine herrlich erholsame und sehr entspannende Erfahrung. 



Der Weg führt zwischen den Dammaschwiesen und der Aller entlang und gewährt wundervolle Ausblicke auf die schöne Fachwerkstadt. Zu allererst sieht man natürlich den 74 m hohen Turm der Stadtkirche St. Marien, die ihre früheste Erwähnung auf das Jahr 1313 zurückführen kann. Der Turm entstand allerdings erst 1913. 



Ruhig und behäbig fließt die Aller in diesem Abschnitt. Sie ist ein sehr fischreiches Gewässer und wird dementsprechend auch gut befischt. 



Seit über 200 Jahren gibt es den Fischerei Betrieb Nölke an der Aller, wo man jeden Freitag und Samstag köstlichen frischen und geräucherten Fisch kaufen kann. 




 Direkt daneben ist der Bootsverleih "Allerleih", der mit seinem bunten Farben ganzjährig ein schönes Fotomotiv abgibt und natürlich kann man vom Mai bis September dort ganz nach Geschmack Boote ausleihen. um die Aller auf eigen Faust zu erkunden. 




O Regen sag' du kommst so hoch daher,
Ist droben auch der Tag spurlos und leer?

Du fällst zum Fluß und schwimmst zum Meer,
Glaubst, du enteilst dem Leid und suchst Genuß?

O wüßten alle nur, was doch ein jeder wissen muß:
Die Tage lassen keine Spur, so wenig wie
Der Regen auf dem Fluß, —
Die Liebe nur…


Max Dauthendey, 1867 - 1918









My North - unexpected

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The only real things in life is the unexpected things.
Everything else is just an illusion.

- Watkin Tudor Jones


Discovering a new spot near to us is always a great joy. So we were delighted with the walk through the Dead Bog, in German Totes Moor. It's small but gorgeous at the edge of the Steinhuder Meer.  Here and then, the path gives lovely views of the great lake. 



Skywatch Friday Image-in-Ing 
My Corner of the World  - H2O Thursday  

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Southern Corner 44 - Porquerolles vertical

 


Photographing vertical holiday impressions that also convey a real atmosphere is really not easy.






I noticed these vertical impressions while looking through my Porquerolles photographs for a suitable watercolor motif. I realized that they would be well suited to a post of their own.



Of course, the wonderful marina is particularly suitable for this format.



But impressions from our hikes around the island also offer wonderful vertical motifs.





The memories of the fragrant forest paths are particularly beautiful.




Or the breathtaking views over the wildly rugged coastline.



Again and again you can see glimpses of hidden bays, which are called "Calanque" here.




From afar but always a good orientation on the hike is the impressive lighthouse of Porquerolles.




This one is my absolute favorite because it shows the blue mountains of the nearby mainland and the idyll of the island equally.




The narrow streets in the town also make wonderful motifs.





I have already painted this and I love the watercolor as much as the original.

I hope you enjoy this Porquerolles vertical journey. 


A bientôt!

isabella 


More about our Porquerolles travel you can find -> here





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