Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Osterspaziergang in Mainz - Erinnerungen und Goethe

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Mainzer Dom -  Mainz Cathedral



Der Rhein, der wie eine lebendige Lebensader durch Mainz fließt. - River Rhein 





Details des Fastnachtsbrunnens  - Carnival Fountain 

Ein fröhliches Denkmal
1967 enthüllt ist der Fastnachtsbrunnen ein vergleichsweise junges Denkmal in Mainz. Und doch ist er nicht mehr wegzudenken aus dem Stadtbild. Mit seinen über 200 Figuren aus der Fastnacht und der Mythologie steht er als Symbol für die typische Mainzer Lebensfreude.

Auf dem Schillerplatz errichtet wird vom ihm gegenüberliegenden Balkon des Osteiner Hofes alljährlich am 11. November die Fastnacht ausgerufen. 





Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer kornigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt's im Revier
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurückzusehen.
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden,
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß, in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!


Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832


Skywatch Friday - Our World Tuesday - My Corner of the World - Through My Lens No. 282 - AWWW-Monday 

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Markttag

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Blumenrausch in Zinkeimern
Tomatenpyramiden
unter gestreiften Markisen

Hand in Hand schlendern
Radieschenbouquet
fürs Wochenendglück

Thymianhonig gegen Fernweh
Kinderträume
vom eigenen Küken

Wir
kosten unsere Nähe
Blumenkohlzeit für alle

Glitzernde Heringe
versprechen
Fisch ist gesund

Apfelduftgeschwängerte Luft
Für Dich -
die eingelegten Oliven



veredit©isabella.kramer 2008




















die Aufnahmen sind auf dem malerischen Wochenmarkt rund um den Dom in Mainz entstanden. Die Mainzer sagen, er wäre einer ältesten und wohl auch schönsten in Deutschland. Ich habe viele gesehen und liebe die kommunikative und so genussvolle Atmosphäre des Marktreibens und stimme ihnen zu, dieser ist wahrlich etwas ganz besonderes.


Mein Gedicht könnt Ihr Euch auch anhören



----- > Markttag 





Inspire me Monday - Our World Tuesday 








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