Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

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Angelbecksteich in Winterstimmung

 




Absolute Stille und nur das Tropfen von Bäumen, Nadeln und Zweigen empfing uns. 




Winterwege haben ihre eigenen Gesetze und Schönheiten; man/frau muss sich halt drauf einstellen und das passende Schuhwerk und die Augen für das Besondere dabei haben. 




Überraschend finde ich immer wieder, wie viele Farben der Winter zu bieten hat und welche neuen Perspektiven sich auf Wuchs und Form ergeben. 






early autumn ...
whispering leaves
like a new language



veredit©isabella.kramer






Da schimmert schon der wunderschön angelegte See durch das Geäst. Dieser Spaziergang im November beglückte uns noch mit dem herrlichsten Birkengold. 







Der kalte regnerische Tag hat für menschenleere Wege gesorgt, denn zur Heideblütenzeit ist es hier oft sehr lebhaft besucht. 




Wie nicht von dieser Welt wirkt der kleine Pavillon, von dem aus man herrlich das rege Wildvogeltreiben, das hier in der Heide stets herrscht,  beobachten kann. 




Sehen sie nicht aus wie Wächter aus Tolkiens Geschichten? 


Nicht wo du die Bäume kennst,
wo die Bäume dich kennen, ist deine Heimat.

Aus Sibirien






Dieser regnerische Wintertag hatte einen ganz besonderen Zauber, all dieses stille "Sterben der Natur"  um uns herum in ihrer Schönheit. Ich konnte mich gar sattsehen an den Spiegelungen, Strukturen und Farben. 







Winter

Nun hüllt in stille Wintertrauer
Die Erde sich mit ihrer Lust
Und nimmt zum Schutz vor kaltem Schauer
Die müden Kinder an die Brust.

Auf all die schlummernden Gestalten,
Daß sie kein eis'ger Hauch mehr schreckt,
Und um dem Lenz sie zu erhalten,
Hat Gott ein wärmend Kleid gedeckt.

Da liegen sie in holden Träumen
Am Herzen ihrer Mutter still,
Bis sie ein Ruf zu neuem Keimen,
Zu schönerm Los sie wecken will.


Franz Xaver Seidl, 1845 - 1892






Der Winter hat uns so recht im Griff, mal mehr, mal weniger verschneit, aber dennoch dauerhafte Temperaturen um den Gefrierpunkt. Bei der Durchsicht meiner Fotos der vergangenen 5 Jahre habe ich festgestellt, dass wir deutlich wieder kältere Temperaturen im Januar und Februar haben. 


Wer den Ort mal zur Heideblütezeite sehen möchte -> hier klicken  


Macht es euch gemütlich und genießt diese ruhige Zeit.  

Winterliche Grüße, 


isabella 


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Mein Norden - November



November

Die Luft ist grau, das Feld steht kahl, 
Die dumpfen Nebel spinnen: 
Kein Ton, kein Sang, kein Farbenstrahl: –
Glück zog und Glanz von hinnen. 

Rings Stille – matt starb selbst der Wind – 
Ein Rabe huscht an den Steinen: 
Mir ist, ich hör' mein fernes Kind 
Bitter, bitter weinen.

Felix Dahn, 1834 - 1912



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Mitte November ist für mich immer eine besondere Zeit. Zeit zum Besinnen, Zurückblicken, Erinnern, aber auch zum Planen für die kommende Adventszeit, die Urlaube des nächsten Jahres, Veränderungen in Haus und Garten. Besonders aber zum zur Ruhe kommen, Gedichte schreiben, Romane lesen und mit der Katze auf dem Schoß alte Filme anschauen. 


Ich wünsche euch allen ein gemütliches Wochenende, 
herzlichst


Isabella 


linked with: Skywatch Friday Image-in-Ing  H2O-Tuesday - My Corner of the World 

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November Garden Moments

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AUTUMNAL

Pale amber sunlight falls across
The reddening October trees,
That hardly sway before a breeze
As soft as summer: summer's loss
Seems little, dear! on days like these.

Let misty autumn be our part!
The twilight of the year is sweet:
Where shadow and the darkness meet
Our love, a twilight of the heart
Eludes a little time's deceit.

Are we not better and at home
In dreamful Autumn, we who deem
No harvest joy is worth a dream?
A little while and night shall come,
A little while, then, let us dream.

Beyond the pearled horizons lie
Winter and night: awaiting these
We garner this poor hour of ease,
Until love turn from us and die
Beneath the drear November trees.


― Ernest Dowson, The Poems and Prose of Ernest Dowson


My Corner of the World - AWW Monday - Our World Tuesday  - Floral Friday


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My North - A light exist in Spring

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A Light exists in Spring
Not present on the Year
At any other period –
When March is scarcely here

A Color stands abroad
On Solitary Fields
That Science cannot overtake
But Human Nature feels.

It waits upon the Lawn,
It shows the furthest Tree
Upon the furthest Slope you know
It almost speaks to you.

Then as Horizons step
Or Noons report away
Without the Formula of sound
It passes and we stay –

A quality of loss
Affecting our Content
As Trade had suddenly encroached
Upon a Sacrament.

Emily Dickinson 


Godbye October!

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Oh, hazy month of glowing trees,—
And colors rich to charm our eyes!
Yet—not less fair than all of these
Are Mother's fragrant pumpkin pies!


~Louise Bennett Weaver and Helen Cowles LeCron, "October," 1917




Skywatch Friday - Our World Tuesday - Wordless Wednesday





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Herbstliches in meinem Norden - 1

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Als Muschelschale
Kommt aus den Bergen heraus
Der Mond des Herbstes!

Kobayashi Issa, 1763 - 1827





Das Bild zeigt einen wundervollen Herbstabend über den Dächern der uralten Stadt Goslar, im Harz.

The picture shows a wonderful autumn evening over the roofs of the ancient city of Goslar, in the Harz Mountains.











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my North - if we found love right where we are

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The whole object of travel is not to set foot on foreign land; 
it is at last to set foot on one's own country as a foreign land.

- Gilbert Keith Chesterton





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My North - a walk between day and night 1

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... a walk between day and night - nothing better and more poetic then these grey hours at late February Sunday afternoons for a walk through the silence of this special month. I love "my North" so much!!






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mein Norden - Dies ist ein Herbsttag

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Dies ist ein Herbsttag

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.



- Christian Friedrich Hebbel










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Clarity, 5 - Friday Finds - mein Norden

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Imagination is more important than knowledge. For knowledge is limited, 
whereas imagination embraces the entire world, stimulating progress, 
giving birth to evolution. 

- Albert Einstein 





If I want to find energy and power, I go in our light-filled North German birch forests ... and there I always found it, the clarity of nature ...











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my north - the magic of autumn woods - 2

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The trees are whispering to me, reminding me of my roots, 
and my reach... shhhhhh... can you hear them? Selflessly sharing their subtle song. 


- Jeb Dickerson



















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in the woods always dwells a magic

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Two roads diverged in a wood, and I -- I took the one less traveled by, 
and that has made all the difference.

- Robert Frost










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mein Norden, Wintergedichte - 3

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Ende

Nur eines noch:
viel Stille um sich her wie weiche Decken schlagen,
Irgendwo im Alltag versinken, in Gewöhnlichkeit,
seine Sehnsucht in die Enge bürgerlicher Stuben tragen,
Hingebückt, ins Dunkel gekniet, nicht anders sein wollen,
geschränkt und gestillt, von Tag und Nacht überblüht,
heimgekehrt von Reisen
Ins Metaphysische – Licht sanfter Augen über sich,
weit, tief ins Herz geglänzt,
den Rest von irrem Himmelsdurst zu speisen –
Kühlung Wehendes, Musik vieler gewöhnlicher Stimmen,
die sich so wie Wurzeln stiller Birken
stark ins Blut dir schlagen,
Vorbei die umtaumelten Fanfaren,
die in Abenteuer und Ermattung tragen,
Morgens erwachen, seine Arbeit wissen, sein Tagewerk,
festbezirkt, stumm aller Lockung,
Keine Ausflüge mehr ins Wolkige,
nur im Nächsten noch sich finden, einfach wie ein Kind,
das weint und lacht,
Aus seinen Träumen fliehen, Helle auf sich richten,
jedem Kleinsten sich verweben,
Aufgefrischt wie vom Bad, ins Leben eingeblüht,
dunkel dem großen Dasein hingegeben.


Prof. Dr. Ernst Maria Richard Stadler











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