Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

Posts mit dem Label Wiesen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wiesen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mein Norden - den Sommer genießen

 .



Lieber Freund, was für ein Sommer! Ich denke Sie mir,
im Zimmer sitzend, mehr Omelette als Mensch.


Friedrich Nietzsche, 1844 - 1900






Auch bei uns hier im Norden hat der Sommer in diesem Jahr schon reichlich früher begonnen und uns mit einer heftigen Hitze von fast 40 Grad Celsius überzogen. Dennoch liebe ich unser Niedersachsen sehr, mit seinen weiten, offenen Himmeln, den vielen Seen, Wäldern und Mooren, die reichlich Raum für kühlere Aktivitäten bieten. 





Die duftenden Wiesen. Von denen gibt es in unserer Region immer mehr, gedacht als Insektenweiden. Sie waren schon in meinen Kindertagen für mich der Inbegriff des Sommers. 









Wiesenkind mit gelber Nase
eingetaucht ins Blumenglück,
bäuchlings durch den Gräserteppich
Sträuße pflückend, zwei Hand dick.

Käfer, Raupen in den Locken,
Sommersprossen auf den Wangen,
grüne Flecken an den Knien,
Purzelbaum beim Falterfangen. 

Augen strahlend, blaue Sterne,
leuchten wie der Sommerhimmel.
Füßchen braun gebrannt und nackt,
Gräserkitzeln spürst du gerne. 

Schnell noch einen Kranz ins Haar -
Wiesenköniginnenzeichen,
duftend, üppig, bunt und würzig, 
eine Krone sondergleichen. 

So geschmückt sinkst du zufrieden
abends mit ihr in dein Bett. 
Hörst im Schlaf die Gräser rauschen,
tanzt mit Grillen Menuett. 





veredit©isabella.kramer14


Ja, das auf dem Foto bin wirklich ich, so circa im Jahr 1963 (also ungefähr 6 Jahre jung) bei meiner Sommerlieblingsbeschäftigung, Wiesenblumen pflücken. 



⋆⁺₊⋆ ⋆⁺₊⋆





Stets begeistern sie mich aufs Neue, diese bis in die Unendlichkeit reichenden Wolkenbänder.


 .⋆。⋆˚。⋆。˚☽˚。⋆. 


Und wer sagt, dass es nur im Winter dramatische Sonnenuntergänge gibt, der war noch nicht bei uns im Norden!! Wenn das kein spektakulärer Anblick ist!!






Die wahre Ernte meines täglichen Lebens ist etwas
so Unfaßliches wie das Morgen- und Abendrot.

Henry David Thoreau 






Badeseen und Wald- oder Moorseen haben wir, wie gesagt, wahrlich in mannigfaltigen Lagen und in reicher Zahl. So dass wir immer selbst nur für kurze, abkühlende Augenblicke ans Wasser fahren können, und oft sind wir dort die einzigen Besucher. 





Hier war ein Gewitter im Anmarsch, sodass wir doch rasch nach Hause gefahren sind und umso rascher, warteten doch die frischen Erdbeeren darauf vernascht zu werden. Pläne für den nächsten Urlaub wollten geschmiedet werden und unsere alte Katze, die immer noch denkt, sie wäre eine Baby-Katze, braucht natürlich auch Aufmerksamkeit und Zuwendung. 




Fertig gekaufte Mürbeteig-Tarteletts mit einer rasch angerührten Creme aus Mascarpone, saurer Sahne und Vanillezucker mit einem Spritzer Zitronensaft gefüllt, ruck-zuck ein paar der frischen Erdbeeren darauf und mit Puderzucker überstäubt, köstliches und sehr erfrischendes Sommer-Kaffeegebäck! 





___ 𓃠 ___






Coralie war seit Oktober ziemlich oft krank und schläft jetzt noch mehr, als in den früheren Jahren. Im September wird sie 16 Jahre alt, was umgerechnet bedeutet, das sie ca. 78 Jahre alt ist. Dafür ist sie noch sehr gut in Form und wir freuen uns über jeden gemeinsamen Tag. 









Ich wünsche Euch allen einen wun
derbaren, entspannten und erfüllten Juli 

Eure, 


isabella







.

My North - Cranes and Winter are back

 









Mist

Its hand compassionate guards our restless sight
Against how many a harshness, many an ill!
Tender as sleep, its shadowy palms distil
Weird vapors that ensnare our eyes with light.
Rash eyes kept ignorant in their own despite,
It lets not see the unsightliness they will,
But paints each scanty fairness fairer still,
And still deludes us to our own delight.

It fades, regathers, never quite dissolves.
And ah that life, ah that the heart and brain
Might keep their mist and glamour, not to know
So soon the disenchantment and the pain!
But one by one our dear illusions go,
Stript and cast forth as time's slow wheel revolves.

by Sir Charles George Douglas Roberts



Yes, Winter is back! After a warm start into March first, we've had some very misty mornings, and as we are surrounded by many rivers and bogs it was really thick fog. Still, there are unmistakable signs that spring is near. The storks are back, looking for food in the wintry meadows, and in the sky you can see endless rows of cranes migrating north-east.



Skywatch Friday Image-in-Ing My Corner of the World 

Through my LensTravel Tuesday 




.

My North - A place I call home

 .






What is home if not that 'little corner of the earth' where the poet listened to the heartbeat of nature during his youth? One week ago I have visited this idyllic corner of Lower Saxony, where I was born and the beauty of nature all around there took my breath away. 


How brightly glistening in the sun
The woodland ivy plays!
While yonder beeches from their barks
Reflect his silver rays.
That sun surveys a lovely scene
From softly smiling skies;
And wildly through unnumbered trees
The wind of winter sighs:

Now loud, it thunders o'er my head,
And now in distance dies.
But give me back my barren hills
Where colder breezes rise;

Where scarce the scattered, stunted trees
Can yield an answering swell,
But where a wilderness of heath
Returns the sound as well.

For yonder garden, fair and wide,
With groves of evergreen,
Long winding walks, and borders trim,
And velvet lawns between;

Restore to me that little spot,
With grey walls compassed round,
Where knotted grass neglected lies,
And weeds usurp the ground.

Though all around this mansion high
Invites the foot to roam,
And though its halls are fair within --
Oh, give me back my HOME!


by Anne Bronté







.


My North - A March Glee

.



A March Glee

I hear the wild geese honking
From out the misty night,—
A sound of moving armies
On-sweeping in their might;
The river ice is drifting
Beneath their northward flight.

I hear the bluebird plaintive
From out the morning sky,
Or see his wings a-twinkle
That with the azure vie;
No other bird more welcome,
No more prophetic cry.

I hear the sparrow's ditty
Anear my study door;
A simple song of gladness
That winter days are o'er
My heart is singing with him,
I love him more and more.

I hear the starling fluting
His liquid "O-ka-lee;"
I hear the downy drumming,
His vernal reveillé;
From out the maple orchard
The nuthatch calls to me.

Oh, spring is surely coming.
Her couriers fill the air;
Each morn are new arrivals,
Each night her ways prepare;
I scent her fragrant garments,
Her foot is on the stair.

Southern Corners 9 - Sonogno - Val Verzasca


Ganz am Ende des wunderschönen Verzasca Tal in den Schweizer Alpen, wenn die Straße wirklich nicht mehr weitergeht, liegt das verschlafene und zum Glück autofreie Dörfchen Sonogno mit seinen urigen Steinhäusern.













Holz ist hier stets ein sehr knapper Baustoff gewesen und darum kann man sehen mit welchem Einfallsreichtum und Geschicklichkeit hier Stein eingesetzt wurde.






 










Diese Bilder sind alle im Mai 2016 entstanden, als der letzte Schnee noch in den Bergen lag, aber die Wiesen und Hänge bereits überschäumten von Blumen und Kräutern. Ein wahres Kleinod für Wanderer und Fotografen diese Region, nicht überlaufen und landschaftlich, ebenso wie kulinarisch einfach grandios. 








.

Im Gras

.






Es ist das Glück ein flüchtig Ding,
Und war's zu allen Tagen;
Und jagtest du um der Erde Ring,
Du möchtest es nicht erjagen.

Leg' dich lieber ins Gras voll Duft
Und singe deine Lieder;
Plötzlich vielleicht aus blauer Luft
Fällt es auf dich hernieder.

Aber dann pack' es und halt' es fest
Und plaudre nicht viel dazwischen;
Wenn du zu lang' es warten läßt,
Möcht' es dir wieder entwischen.

Emanuel Geibel 




.