Hallo lieber Gast

Hallo lieber Gast, willkommen in den klaren Weiten im Norden Deutschlands, begleite mich auf meinen Pfaden durch die Natur, Ausflügen und Reisen, auf der Suche nach Ruhe und Anregung. Entdecke mit mir Linien und Freiräumen, die die Perspektiven, die Vielfalt der Farben und Formen dieser Welt und unserer Natur uns bieten und genieße Momente der Nachdenklichkeit, Poesie und philosophischen Worte großer Dichter und Denker, manchmal auch meine eigenen lyrischen Texte dazu.

Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast - wunderbar, Dich hier zur wissen!

" Ich muss mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben,. sonst werde ich untauglich für die Welt."

- Paula Modersohn-Becker

Posts mit dem Label s/w werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label s/w werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Berlin - Linien IX

 



Es heißt dasein, aber nicht leben, wenn man sich notgedrungen beständig in einem einzigen Geleise eingezwängt und festgefahren hält. Die schönsten Seelen sind jene, die am meisten Beweglichkeit und Schmiegsamkeit besitzen.

Michel de Montaigne, 1533 - 1592


___________________________________________________



mit einem letzten Bild in den Säulengang, der das Neue Museum mit der Alten Nationalgalerie verbindet endet meine Berlin - Linien - Serie.

Berlin - Linien VII





Wann werde ich zu staunen aufhören und zu begreifen beginnen. Was bin ich ? Was ist der Mensch ? Was ist die Welt, in der ich lebe?

Galileo Galilei

_________________________________


Eine weiteres Highlight im Pergamon Museum ist das Ischtar-Tor - eines der Stadttore von Babylon. Es wurde in seiner endgültigen Form unter der Herrschaft von Nebukadnezar II. (605 bis 562 v. Chr.) errichtet. Babylon war die Hauptstadt Babyloniens und lag am Euphrat im heutigen Zentral-Irak. Das Tor war Teil der Stadtmauern von Babylon, die nach einigen, insbesondere älteren Listen zu den sieben Weltwundern der Antike gehörten.

Berlin - Linien VI

 


_____________________________________________

"Der Wiederaufbau des Neues Museums hat die Deutschen beschäftigt, wie kein anderer Museumsbau in Deutschland. Der Architekt David Chipperfield, der den Wiederaufbau konzipierte, rettete, was zu retten war, konservierte selbst winzige Fragmente, baute, wo die Vernichtung total war, Neues in den alten Konturen. So entstand eine Collage, deren Changieren zwischen intaktem Klassizismus, Ruine und Moderne mindestens so faszinierend und fordernd ist wie der ursprüngliche Bau. "

....

Die obige Fotografie zeigt die:

" umstrittenen Treppenhalle, dem einstigen und jetzigen Hauptzugang. Mit Pamphleten forderten Bürgerinitiativen die Rekonstruktion des Originals, das Stüler als poetische Assemblage aus den Propyläen, dem Parthenon und dem Erechtheion der Akropolis von Athen gestaltet hatte. Chipperfield fand davon nur noch verrottete Torsi und beschloss, das Ensemble nur in der ursprünglichen Kubatur nachzubauen. Der Eindruck ist überwältigend: Zwischen monumentalen Schrägen steigt man vier ionischen Kolossalsäulen Stülers entgegen, hinauf ins Licht, das durch wandhohe Fenster fällt. Als neue Konstruktion, die den einstigen offenen Dachstuhl zitiert, überspannt, auf weiß geschlämmten Ziegelwänden lagernd, ein Gebälk den Riesenraum. So bleibt, wenn auch zeitgemäß ernüchtert, der Traum von Größe und Erhabenheit erhalten, dem die Spätromantik einst mit dem Neuen Museum Gestalt verlieh."

Zitate untenstehendem Link entnommen:

faz.net Germanien kann so schwerelos sein

Berlin - Linien V


Mit einem Blick ein Weltbild erfassen, ist Kunst. Wie viel doch in ein Auge hineingeht!

Karl Kraus, 1874 - 1936


_______________________________________

In spektakulärer Weise dargeboten werden im Pergamon Museum, Berlin die zwischen 1878 und 1886 geborgenen Friesplatten des Pergamonaltars.

Berlin - Linien IV





Ich glaube, daß der Mensch, der eine enge Verbindung mit der Zukunft hat, auf dem richtigen Weg ist.

Henrik Ibsen



_____________________________

Berlin "Unter den Linden", jeder Schritt, jeder Stein auf dieser Straße erzählt Geschichte ...

Berlin - Linien III





Der Anfang aller Weisheit, ist die Verwunderung.

Aristoteles, 384 - 322 v. Chr.

________________________________________
 

Im Pergamon Museum sollte man sich viel Zeit nehmen zum Staunen, Wundern und sich einlassen, auf diese Reise durch längst vergangene Epochen der Hochkulturen dieser Welt.

Berlin - Linien II

 


Die Geschichte hat den Menschen selbst zu ihrem Gegenstand. Eine ihrer immanenten Bedingungen ist es, daß sie die menschlichen Dinge, wie sie sind, zu ergreifen, zu verstehen und verständlich zu machen sucht.

Leopold von Ranke, 1795 - 1886



______________________________


In Inneren des Neuen Museums Berlin, wiedereröffnet im Oktober 2009

Der Architekt David Chipperfield, der den Wiederaufbau konzipierte, rettete was noch zu retten war und konzervierte selbst winzige Fragmente. Es entstand ein lichtdurchfluteter Ort, eine scheinbar schwerelose entrückte Welt. Faszinierende Blickachsen und einladende, ja magische Perspektiven bestimmen diese Atmosphäre. Bewusst wurden auch die Spuren des Krieges erhalten, die den Neubau als unverkennbar kriegsversehrtes Gebäude zeigen.

Berlin - Linien I





Es gibt kein Gesetz des Fortschritts. Die Geschichte ist kein Mechanismus. Aber es gibt einen Fortschritt. Dieser ist nicht eine Linie. Er wird in einer Summe neben einander herlaufenden Linien verschiedener Kulturen erzeugt.

Theodor Rocholl, 1854 - 1933



----------------------------------


Säulengang am Alten Museum in Berlin. Erbaut in der Zeit von 1825 bis 1828 von Karl Friedrich Schinkel im Stil des Klassizismus. Es ist Teil des Gebäudeensembles auf der Museumsinsel, das 1999 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

eisgekrönt




refugio conclusio - pantum

in sanftes dämmerlicht getaucht
von eisgespinsten zart gekränzt
dezemberrosen frostbehaucht
selbst unscheinbares silbern glänzt

von eisgespinsten zart gekränzt
ein jedes blatt wird zur skulptur
selbst unscheinbares silbern glänzt
raureifdurchwebte schleierspur

ein jedes blatt wird zur skulptur
vertraut und doch verlockend fremd
raureifdurchwebte schleierspur
schönheit entblößt sich ungehemmt

vertraut und doch verlockend fremd
in sanftes dämmerlicht getaucht
schönheit entblößt sich ungehemmt
die letzten rosen frostbehaucht








,