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Heidenacht
Wenn trüb das verlöschende letzte Rot
Herschimmert über die Heide,
Wenn sie liegt so still, so schwarz und tot,
so weit du nur schauest, die Heide,
Wenn der Mond steigt auf und mit bleichem Schein,
Erhellt den granitnen Hünenstein,
Und der Nachtwind seufzet und flüstert darein
Auf der Heide, der stillen Heide. –
Das ist die Zeit, dann mußt du gehn
Ganz einsam über die Heide,
Mußt achten still auf des Nachtwinds Wehn
Und des Mondes Licht auf der Heide:
Was nie du vernahmst durch Menschenmund,
Uraltes Geheimnis, es wird dir kund,
Es durchschauert dich tief in der Seele Grund
Auf der Heide, der stillen Heide.
Hermann Allmers, 1821 - 1902
Bei diesem abendlichen Besuch bei der Oldendorfer Totenstatt sind recht viele Bilder entstanden, die jedes für sich genommen ganz besonders sind. So werde ich mich vorerst auf jeweils einzelne, wenige Fotos zur Veröffentlichung beschränken und hoffe auf euer Verständnis.
Es liegt schon viel Wehmut in diesen Septembertagen, der Sommer will doch recht früh uns verlassen.
Liebe Grüße
isabella
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Guten Abend, liebe Blogfreundin! Die Mystik in den Bildern, der Vers stimmt ein. Die Kürbisse rufen bereits und - leider auch - Lebkuchen in den Supermärkten. Dahlien strahlen, lassen den beginnenden Frühherbst bunt erscheinen. Ich freue mich suffix Deine Impressionen.
AntwortenLöschenDanke für Deinen Post zu MosaicMonday
Muntere Grüße von Heidrun
unendlich schön...! ich liebe den nebel, der berg und tal umhüllt, sich nach und nach auflöst und eine wundervolle landschaft zum vorschein kommt. es ist wie ein tiefes einatmen, wie eine befreiung. hab einen friedlich stillen tag, liebe isabella! liebe grüsse!
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