ein kleines Glück ...

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… ein kleines Glück – das ist doch immer etwas Anständiges.

Maxim Gorkij



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diffuse

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Wissen wäre fatal. Die Ungewißheit ist es, die uns reizt. Ein Nebel macht die Dinge wunderschön.
Oscar Wilde







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the poetry of images

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Poesie erweckt in uns den Eindruck, nicht etwas Neues gefunden zu haben,
sie erinnert uns an etwas, das wir vergessen hatten.
Francis H. Bradley


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An den Wald

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An den Wald


Künde mir, du dunkler Wald
Jenseits jener hellen Matten,
Trauter Stille Aufenthalt,
Das Geheimnis deiner Schatten!

Sage mir, was heimlich kost
Auf den Ästen dort, den Schwanken,
Wessen Schicksal man verhoft
Gegen liebende Gedanken.

Sag´mir, was der Sonne Strahl
Scheinend sucht in deinen Zweigen
Und vor wem ein letztes Mal
Sich die stolzen Stämme neigen.

Sag´mir, was das Flüstern auch,
In den Wipfeln dort bedeutet,
Und was sich des Zepters Hauch
Und der laute Sturm erbeutet.

Sag´mir, wo die Vöglein all´
Ruhen aus von ihren Liedern,
Und was Reh und Nachtigall
Auf den Abendgruß erwidern.

Sag´mir, wer dort noch allein
Wandelt auf verschlung´nen Wegen,
Bei des Mondes bleichem Schein
Einem lieben Freund entgegen.

Sag mir, was mich selber lockt,
Noch in deine sanfte Kühle,
Und weshalb der Puls mir stockt
In sehnsüchtigem Gefühle.

Sage mir, du lieber Wald,
Hältst du fern des Tages Sorgen
Dort im grünen Hinterhalt
Ein verschwieg´nes Glück verborgen?






Gottfried von Böhm









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the magic of colors

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Die Natur ist nicht an der Oberfläche, sie ist in der Tiefe. Die Farben sind der Ausdruck dieser Tiefe an der Oberfläche. Sie steigen aus den Wurzeln der Welt auf. Sie sind ihr Leben, das Leben der Ideen. 


Paul Cézanne



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von Stille, Farben, Bäumen, Wasser und Bergen

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Oh, in dieser fahrigen Welt eine Philosophie des Stillehaltens, Stilleseins, Stillebleibens!

Wilhelm Raabe

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Verzasca Valley, Tessin - II, 2011

for more water - watery wednesday 
 

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leises Verfärben




Jedem leisen Verfärben 
Lausch ich mit stillem Bemühn, 
Jedem Wachsen und Sterben, 
Jedem Welken und Blühn. 

Was da webet im Ringe, 
Was da blüht auf der Flur, 
Sinnbild ewiger Dinge 
Ists dem Schauenden nur. 

Jede sprossende Pflanze, 
Die mit Düften sich füllt, 
Trägt im Kelche das Ganze 
Weltgeheimnis verhüllt.





Emanuel Geibel



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mein Norden - Lüneburger Heide

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Wohl oft fand ich, was Aug’ und Herz ergötzte,
doch nie, was meine Heimat mir ersetzte. 

Friedrich Martin von Bodenstedt



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Autumn on the Heath

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Die beiden schönsten Dinge sind die Heimat, 
aus der wir stammen, und die Heimat,
nach der wir wandern. 

Johann Heinrich Jung-Stilling  

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one single impression - common ground

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Wir müssen immer trachten, nicht nur, was uns trennt, sondern was wir gemeinsam haben, herauszufinden.

John Ruskin, 1819 - 1900


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liebe Freunde, ich wünsche euch allen ein wundervolles, harmonisches Wochenende
mit vielen gemeinsamen und beglückenden Augenblicken


eure veredit






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Autumn Impressions - Castle Park, Celle - Germany

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Die Reise des Lebens besteht nicht nur darin
neue Welten zu suchen,
sondern seine eigene mit offenen Augen zu sehen.

                                                               Sir Thomas Blake

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for more Sky: here
for more Reflection: here



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Bamboo - VI - VIII abstracts -

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Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist. Lerne zu schweigen und du merkst, daß du viel zu viel geredet hast. Sei gütig und du siehst ein, daß dein Urteil über andere allzu hart war.

Laotse

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the now

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Glücklich der Mensch, glücklich er allein, der das Heute ganz besitzen kann, der, in sich ruhend, sagen kann: Morgen sei es noch so schlimm, ich hab heut gelebt.

Horaz
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more skies on: skywatch friday


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small pleasures XIV

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Des Morgens erhebe ich mich aus meinem Bett und 
freue mich auf den Reichtum, den mir der neue Tag bringen wird. 

Paul Ernst, 1866 – 1933



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ein Jahr mit Coralie

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unser "Glücksfall"  hatte ihren ersten Geburtstag im September ... 


- Vor allem aber muß man Glück noch haben; 
Gar wenig helfen sonst die andern Gaben. 

Ludovico Ariosto -

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es liegt Herbst

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Es liegt der Herbst auf allen Wegen,
In hundert Farben prangt sein Kleid,
Wie seine Trauer, seinen Segen
Er um sich streut zu gleicher Zeit.

Es rauscht der Fuß im welken Laube,
Was blüht' und grünte, ward ein Traum –
Allein am Stocke winkt die Traube
Und goldne Frucht schmückt rings den Baum.

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aus Luise Büchners "Herbstlied", 1821 - 1877







liebe Freunde, ich wünsche euch allen einen licht- und farbenvollen Oktober
mit vielen kreativen und beglückenden Augenblicken


eure veredit

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