la danse orange - aplomb

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Niemand kann mir nehmen, was ich getanzt habe.
Aus Spanien
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la danse orange - ouverture

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Der Tanz ist die Wiege des Kusses.

Carl Ludwig Schleich, 1859 - 1922

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weites Auenland

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Man muß nicht über die Vorliebe Jean Jacques Rousseaus für die Einsamkeit erstaunt sein: solche Seelen sind dafür geschaffen, sich allein zu sehen, allein zu leben wie der Adler; die Weite ihres Blicks und die Höhe ihres Flugs sind der Reiz ihrer Einsamkeit.

Nicolas Chamfort, 1741 - 1790



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Die Fuhse Auen in ihrem jetzigen Überschwemmungszustand. "Die Aulandschaften sind vom wechselnden Hoch- und Niedrigwasser geprägte Niederung entlang eines Baches oder Flusses. Auen stehen als Teil der Flusslandschaft in permanentem Austausch mit dem Fluss selbst und seinem Einzugsgebiet. Die Oberflächenstrukturen und Lebensraumbedingungen werden vorrangig vom Fluss bestimmt. Durch den Wechsel von Überflutung und Trockenfallen sind Auen sehr dynamische Lebensräume mit unterschiedlichsten Standortbedingungen, die mosaikartig untereinander verzahnt sind. Auenökosysteme beherbergen eine große Vielfalt von Pflanzen und Tieren auf engstem Raum." Quelle Flussaue - Wikipedia

Winterland - Frühjahrsflut

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Aus dem Wasser und seinen Bestandteilen hat sich das Weltall entwickelt, und das Wasser ist nicht nur der Anfang, sondern das Ende aller Dinge.

Thales von Milet, um 625 - 545 v. Chr.

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... heute nachmittag aufgenommen, mit den frühlingshaften Temperaturen hat die Zeit der Schneeschmelze begonnen. Hier liegt das norddeutsche Mittelgebirge der "Harz" in der Nähe und somit schwellen, wie jedes Frühjahr nach einem schneereichen Winter die Flüsse an und treten über ihre Ufer. Das ist hier völlig normal und die Landschaft ist darauf eingerichtet. Ich konnte einfach nicht widerstehen und wollte Euch doch diesen unglaublichen Himmelsblick nicht vorenthalten.

noch mehr Himmel gibt es unter: Skywatch Friday

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Vorfrühling II

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Unser Wille ist nur der Wind, der uns drängt und dreht;
weil wir selber die Sehnsucht sind, die in Blüten steht.

Rainer Maria Rilke, 1875 - 1926



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Vorfrühling I




Stürme brausten über Nacht,
und die kahlen Wipfel troffen.
Frühe war mein Herz erwacht,
schüchtern zwischen Furcht und Hoffen.

Horch, ein trautgeschwätz'ger Ton
dringt zu mir vom Wald hernieder.
Nisten in den Zweigen schon
die geliebten Amseln wieder?

Dort am Weg der weiße Streif -
Zweifelnd frag' ich mein Gemüte:
Ist's ein später Winterreif
oder erste Schlehenblüte?


Paul Heyse



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es sind keine natürlich keine Schlehen sondern die ersten Bellis, vorzogen in der Wärme von Gewächshäusern bei meiner Lieblingsfloristin entdeckt, doch so ein sonniger Ausblick ist zur Zeit immer das Richtige ...

Winterland XI - Morgennebel

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Das Wetter und meine Laune haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meinen Nebel und Sonnenschein in meinem Inneren.

Blaise Pascal, 1623 - 1662




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Winterland X - offene Weite

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Der Kaiser Wu von Liang fragte:
"Was ist der höchste Sinn der Heiligen Wahrheit?"
Bodhidharma antwortete:
"Offene Weite - nichts Heiliges."

Biyanlu, die Niederschrift von der smaragdenen Felswand, chinesisches Weisheitsbuch



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sehen - Licht II



Nein, ich vergesse dich nicht,
was ich auch werde,
liebliches zeitiges Licht,
Erstling der Erde.

Alles, was du versprachst,
hat sie gehalten,
seit du das Herz mir erbrachst
ohne Gewalten.

Flüchtisgte frühste Figur,
die ich gewahrte:
nur weil ich Stärke erfuhr,
rühm ich das Zarte.

Rainer Maria Rilke, 1875 - 1926

sehen - Licht





Aber du weißt, wie ich im Anschaun lebe;
es sind mir tausend Lichter aufgegangen.

Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832

Wolkensicht



Wolken bedecken wohl – und vernichten doch nie die Sonne.

Johann Kaspar Lavater, 1741 - 1801

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... mit dem Kopf fast in den Wolken. Ein Moment hoch oben auf dem Mirador de Morro Velossa, einem Aussichtspunkt auf der Insel Fuerteventura. Gestaltet wurde die Anlage nach Plänen des berühmten Künstlers und Architekten César Manrique.


für mehr himmlische Ansichten: Skywatch Friday

Winterland IX - Sonnenlicht



Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden ohne daß ihr Licht schwächer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.

Buddha, 560 - 480 v. Chr.

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und zur Zeit gibt es wirklich allen Grund zur Freude, denn es ist Tauwetter angesagt und endlich kann man sich wieder ein wenig draußen bewegen.

sehen - doppelt




Jede Liebe verzehnfacht jede Kraft… Dieses Besitzergreifen, zu zweien, einer neuen Wahrheit macht der Besitz doppelt sicher, den Begriff doppelt klar.

Bertha von Suttner, 1843 - 1914

sehen - innen



Der Mensch sieht niemals bloß mit dem Auge, sondern immer mit Hülfe des inneren gestaltendes Sinnes.

Heymann Steinthal, 1823 - 1899


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Winterland VIII - Morgenhimmel



Wenn der Strahl von Licht deine Lider aufhebt: bleibe wach! Die Morgengedanken sind Erstgeborene.

Carl Ludwig Schleich




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Gabe

 


Wenn man mit Flügeln geboren wird, sollte man alles dazu tun, sie zum Fliegen zu benutzen.

Florence Nightingale



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Gewinn



Nur ein Herz kann Herzen gewinnen.

Julius Langbehn, 1851 - 1907


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Ich wünsche allen einen wirklich schönen Valentinstag!

Geduld

 

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In der Tat ist Geduld das, was beim Menschen am meisten dem Verfahren gleicht, welches die Natur in ihren Schöpfungen anwendet.

Honoré de Balzac, 1799 - 1850

Berlin - Linien IX

 



Es heißt dasein, aber nicht leben, wenn man sich notgedrungen beständig in einem einzigen Geleise eingezwängt und festgefahren hält. Die schönsten Seelen sind jene, die am meisten Beweglichkeit und Schmiegsamkeit besitzen.

Michel de Montaigne, 1533 - 1592


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mit einem letzten Bild in den Säulengang, der das Neue Museum mit der Alten Nationalgalerie verbindet endet meine Berlin - Linien - Serie.

Berlin - Linien VIII



Jede Zeit wie jeder Mensch hat ein gewisses Gedankenfeld,
über das hinaus nichts wahrgenommen wird.

Bertha von Suttner, 1843 - 1914

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Blick auf die Alte Nationalgalerie Berlin. Das Gebäude der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel wurde 1867 bis 1876 unter der Leitung von Heinrich Strack nach Plänen von August Stüler errichtet. Wie kein anderes Museum ist dieses Gebäude noch heute seiner Ursprungsbestimmung treu: ein Museumsbau des 19. Jahrhunderts für die Kunst des 19. Jahrhunderts.

Berlin - Linien VII





Wann werde ich zu staunen aufhören und zu begreifen beginnen. Was bin ich ? Was ist der Mensch ? Was ist die Welt, in der ich lebe?

Galileo Galilei

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Eine weiteres Highlight im Pergamon Museum ist das Ischtar-Tor - eines der Stadttore von Babylon. Es wurde in seiner endgültigen Form unter der Herrschaft von Nebukadnezar II. (605 bis 562 v. Chr.) errichtet. Babylon war die Hauptstadt Babyloniens und lag am Euphrat im heutigen Zentral-Irak. Das Tor war Teil der Stadtmauern von Babylon, die nach einigen, insbesondere älteren Listen zu den sieben Weltwundern der Antike gehörten.

Warten



Das Warten auf etwas Schönes erzeugt positive Spannung und Gefühle.

Lily Braun, 1865 - 1916


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Berlin - Linien VI

 


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"Der Wiederaufbau des Neues Museums hat die Deutschen beschäftigt, wie kein anderer Museumsbau in Deutschland. Der Architekt David Chipperfield, der den Wiederaufbau konzipierte, rettete, was zu retten war, konservierte selbst winzige Fragmente, baute, wo die Vernichtung total war, Neues in den alten Konturen. So entstand eine Collage, deren Changieren zwischen intaktem Klassizismus, Ruine und Moderne mindestens so faszinierend und fordernd ist wie der ursprüngliche Bau. "

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Die obige Fotografie zeigt die:

" umstrittenen Treppenhalle, dem einstigen und jetzigen Hauptzugang. Mit Pamphleten forderten Bürgerinitiativen die Rekonstruktion des Originals, das Stüler als poetische Assemblage aus den Propyläen, dem Parthenon und dem Erechtheion der Akropolis von Athen gestaltet hatte. Chipperfield fand davon nur noch verrottete Torsi und beschloss, das Ensemble nur in der ursprünglichen Kubatur nachzubauen. Der Eindruck ist überwältigend: Zwischen monumentalen Schrägen steigt man vier ionischen Kolossalsäulen Stülers entgegen, hinauf ins Licht, das durch wandhohe Fenster fällt. Als neue Konstruktion, die den einstigen offenen Dachstuhl zitiert, überspannt, auf weiß geschlämmten Ziegelwänden lagernd, ein Gebälk den Riesenraum. So bleibt, wenn auch zeitgemäß ernüchtert, der Traum von Größe und Erhabenheit erhalten, dem die Spätromantik einst mit dem Neuen Museum Gestalt verlieh."

Zitate untenstehendem Link entnommen:

faz.net Germanien kann so schwerelos sein

Berlin - Linien V


Mit einem Blick ein Weltbild erfassen, ist Kunst. Wie viel doch in ein Auge hineingeht!

Karl Kraus, 1874 - 1936


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In spektakulärer Weise dargeboten werden im Pergamon Museum, Berlin die zwischen 1878 und 1886 geborgenen Friesplatten des Pergamonaltars.

Berlin - Linien IV





Ich glaube, daß der Mensch, der eine enge Verbindung mit der Zukunft hat, auf dem richtigen Weg ist.

Henrik Ibsen



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Berlin "Unter den Linden", jeder Schritt, jeder Stein auf dieser Straße erzählt Geschichte ...

Berlin - Linien III





Der Anfang aller Weisheit, ist die Verwunderung.

Aristoteles, 384 - 322 v. Chr.

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Im Pergamon Museum sollte man sich viel Zeit nehmen zum Staunen, Wundern und sich einlassen, auf diese Reise durch längst vergangene Epochen der Hochkulturen dieser Welt.

100 Leser und Freunde - Danke!!!



Unglaublich - der 100. Leser!!!

Vielen, vielen Dank an alle meine Leser und Freunde. Ich bin stolz und glücklich Euch bei mir zu wissen und freue mich auf die gemeinsame kreative und kommunikative Zeit.

Obrigado a todos meus leitores e amigos. Estou orgulhoso e feliz de saber que você comigo.

Gracias a todos mis lectores y amigos. Me siento feliz y orgullosa de teneros conmigo.

Merci à tous mes lecteurs et amis. Je suis fier et heureux de vous savoir avec moi.

Thanks to all my readers and friends. I am proud and happy to know you with me.


veredit - Isabella Kramer

Berlin - Linien II

 


Die Geschichte hat den Menschen selbst zu ihrem Gegenstand. Eine ihrer immanenten Bedingungen ist es, daß sie die menschlichen Dinge, wie sie sind, zu ergreifen, zu verstehen und verständlich zu machen sucht.

Leopold von Ranke, 1795 - 1886



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In Inneren des Neuen Museums Berlin, wiedereröffnet im Oktober 2009

Der Architekt David Chipperfield, der den Wiederaufbau konzipierte, rettete was noch zu retten war und konzervierte selbst winzige Fragmente. Es entstand ein lichtdurchfluteter Ort, eine scheinbar schwerelose entrückte Welt. Faszinierende Blickachsen und einladende, ja magische Perspektiven bestimmen diese Atmosphäre. Bewusst wurden auch die Spuren des Krieges erhalten, die den Neubau als unverkennbar kriegsversehrtes Gebäude zeigen.

Berlin - Linien I





Es gibt kein Gesetz des Fortschritts. Die Geschichte ist kein Mechanismus. Aber es gibt einen Fortschritt. Dieser ist nicht eine Linie. Er wird in einer Summe neben einander herlaufenden Linien verschiedener Kulturen erzeugt.

Theodor Rocholl, 1854 - 1933



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Säulengang am Alten Museum in Berlin. Erbaut in der Zeit von 1825 bis 1828 von Karl Friedrich Schinkel im Stil des Klassizismus. Es ist Teil des Gebäudeensembles auf der Museumsinsel, das 1999 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

sehen - Entdeckung







Die wirkliche Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu erforschen,
sondern darin, altes mit neuen Augen zu sehen!

Marcel Proust, 1871 - 1922




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Winterland VII - Schloss





Ein weißes Schloß in weißer Einsamkeit
In blanken Sälen schleichen leise Schauer
Todkrank krallt das Geränk sich an die Mauer,
uns alle Wege weltwärts sind verschneit.

Rainer Maria Rilke



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Wissenswertes über das obige Schloss:

Als eines der schönsten Welfenschlösser in Deutschland gilt das Celler Schloss. Es liegt in Celle in Niedersachsen und war eine der Residenzen des Hauses Braunschweig-Lüneburg. Die vierflügelige Anlage ist das größte Schloss in der Region der südlichen Lüneburger Heide. Das Celler Schloss geht auf eine Wasserburg des frühen 14. Jahrhunderts zurück, die sich oberhalb einer Furt durch die Aller befand. In der darauf folgenden aktiven Zeit als Regierungssitz hat das Schloss jedoch zahlreiche Erweiterungs- und Umbauten erfahren, der überwiegende Teil der Bausubstanz stammt aus der Renaissance. Im Schloss befinden sich das seit 1671 bestehende Schlosstheater sowie das Residenzmuseum.

Hoffnung

 



Der Mensch ist vor allen anderen Geschöpfen ein auf Hoffnung gestelltes Wesen; man könnte sagen, es ist ein unsterblicher Geist im Zustande der Hoffnung.

Friedrich von Schlegel, 1772 - 1829



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im Licht - gelbe Blüte





Wer sich nach Licht sehnt, ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon Licht.

Bettina von Arnim, 1785 - 1859



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